Löwen Braunschweig gegen Meister Bayern München chancenlos | ndr.de

Justus Hollatz (FC Bayern München, l.) gegen Braunschweigs Nikola Tomic

AUDIO: Braunschweig verliert klar gegen München (1 Min)

Stand: 04.01.2026 22:26 Uhr

Die Löwen Braunschweig haben in der Basketball-Bundesliga eine deutliche Heimpleite kassiert. Gegen Meister FC Bayern München mussten sich die Niedersachsen am Sonntag mit 62:91 (37:49) geschlagen geben.

von Matthias Heidrich

Der Tabellen-16. der BBL stand gegen die individuelle Qualität des Spitzenreiters am Ende auf verlorenem Posten. Punkte im Abstiegskampf müssen die Löwen an anderer Stelle holen. Gegen die Bayern war Luka Scuka mit 18 Punkten bester Werfer bei den Braunschweigern, für die Gäste markierte Justinian Jessup 20 Zähler.

Starker Start der Löwen

Dabei hatte Braunschweig gegen den Favoriten einen perfekten Start hingelegt. Die vollkommen neben sich stehenden Bayern produzierten zu Beginn viel zu viele Turnovers und in der ausverkauften Löwen-Halle rieben sich nicht Wenige verwundert die Augen, als nach knapp sechs Minuten ein 14:3 für die Hausherren auf der Anzeigetafel aufleuchtete. München wachte aber noch im ersten Viertel auf und verkürzte mit zwei, drei guten Plays schnell auf 18:21.

Nur 3 aus 14 Dreier-Versuchen

Und der Meister blieb am Ball, agierte jetzt viel aggressiver und treffsicherer. Braunschweig hielt sich gegen die beste Offensive der Liga tapfer, aber zur Pause stand eine verdiente Zwölf-Punkte-Führung (49:37) für München. Braunschweigs größtes Problem war die Quote aus der Distanz, nur 3 aus 14 Dreier-Versuchen fanden den Weg in den Korb der Bayern.

Beste Werfer Braunschweig: Scuka (18 Punkte), Njie (13)
Bayern München: Jessup (20), Gabriel (15), Giffey (15), McCormack (12), Lucic (11)
Zuschauer: 6.358

Bayerns Jovic kaum zu halten

Braunschweig baute jetzt sukzessive ab, während die Münchener Maschine immer reibungsloser lief. Vor allem gegen Stefan Jovic fanden die Löwen kein Mittel, der Pointguard der Bayern lieferte einen Assist nach dem anderen ab. Das 53:71 nach drei Vierteln las sich bitter für Braunschweig.

Der Rest war Formsache für die die souveränen Bayern. Braunschweig fehlten auch die Möglichkeiten von der Bank, um dem Spiel eventuell noch einmal eine Wendung zu geben.

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