In den Supermärkten gibt es zum neuen Jahr einige neue Regelungen. Eine von ihnen betrifft Honig: Der süße Snack muss ab 2026 genau gekennzeichnet werden. Aus welchen Ländern stammen die Zutaten? Und zu wie viel Prozent?

Das soll für mehr Transparenz für die Kunden sorgen und die Hersteller in die Pflicht nehmen. Doch die Neuerung kommt nicht bei allen gut an. Unter einem DER WESTEN-Artikel zum Thema sammelten sich viele Lesermeinungen.

Supermarkt-Kunden reagieren irritiert

Die Vorteile der neuen Regelung wollen nicht allen Lesern einleuchten. „Sobald irgendwo ‚Aus unterschiedlicher Herkunft‘ draufsteht, weiß man, dass dahinter keine Qualität steckt.  Selbiges bei Olivenöl“, schreibt jemand, der seinen Honig aus einer Quelle genießen möchte. „Ganz einfach, Honig kauft man beim Imker aus der Region und Marmelade kocht man selber“, pflichtet jemand anderes bei.

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Neben Honig gilt die Transparenzpflicht auch für Fruchtsäfte. „Saft ist sowieso nicht so gesund, wie lange behauptet wurde, also lieber Obst am Stück essen und man braucht sich über den EU-Blödsinn keine Gedanken mehr machen“, echauffiert sich ein Leser über die Notwendigkeit der Maßnahme.

„Sollte man auf andere Bereiche ausweiten“

Doch nicht alle Supermarkt-Kunden sind unzufrieden mit der neuen EU-Regelung. Schließlich sorgen die verpflichtenden Nennungen auch für mehr Durchblick. „Na dann werden wenigstens beim Honig die Herkunftsländer ohne Nachfrage genannt. Das sollte man auf andere Bereiche ausweiten“, findet etwa eine Leserin. Die allermeisten blicken allerdings skeptisch auf ein weiteres Anwachsen bürokratischer Strukturen.

Vor allem Honig kaufen ohnehin viele Menschen regional und direkt vom Erzeuger. Das hat unschlagbare Transparenz-Vorteile: „Da steht sogar der Name des Imkers drauf!“