
Nach drei Niederlagen ist Basketball-Bundesligist Trier zurück auf der Siegerstraße. Der Aufsteiger besiegte Vizemeister Ulm mit einer starken Leistung.
Trotz einer zwischenzeitlichen 19-Punkte-Führung im dritten Viertel kam Ulm am Ende noch mal ran. Nach drei Niederlagen in Folge schaffte Aufsteiger Trier seinen neunten Saisonsieg 100:89. Ulm konnte das Spiel nur zu Beginn bestimmen. Ab dem zweiten Viertel übernahm Trier mit guter Defense und schnellen Angriffen.
Starker Start von Ulms Baskebtallern
Die Gäste aus Ulm erwischten den besseren Start und lagen nach zweieinhalb Minuten mit 12:3 vorne. Trier tat sich schwer, kam aber unter anderem durch sieben Punkte von Routinier Maik Zirbes besser ins Spiel. Neuzugang Stephen Ashworth machte nach acht Minuten seinen ersten Korb und brachte die Gladiators mit einem Drei-Punkte-Wurf auf 20:21 heran.
Gute Defense bringt Trier die Pausenführung
Trier startete stark ins zweite Viertel und zwang Ulm in der Defense zu schwierigen Abschlüssen. Nolan Adenkunle brachte Trier in dieser Phase das erste Mal in Führung (27:26).
Die Gladiators Trier haben Steven Ashworth neu verpflichtet.
Ulm hatte noch größere Probleme, als Trier von Mann- auf Zonendeckung umstellte. Trier zog mit vielen Fastbreaks zur Halbzeitführung von 49:37 davon. Auffällig auch Triers neuer Aufbauspieler Stephen Ashworth. Der US-Amerikaner war gerade mal zwei Tage vorher in Trier eingetroffen. In der ersten Hälfte verteilte er bereits sechs Assists. Am Ende kam er auf starke 16 Punkte und neun Assists.
Nach der Pause ging es zunächst so weiter wie in den vorangegangenen 20 Minuten. Trier hielt Ulm mit vielen Ballgewinnen und schnellen Angriffen auf Distanz. Höchste Führung 73:54. Aber Ulm blieb dank des bestens aufgelegten Chris Ledlum und vielen Offensiv-Rebounds im Spiel.
Spannung in der Schlussphase
Im letzten Viertel kam Ulm den Gladiators noch einmal gefährlich nahe. Der Däne Tobias Jensen hielt sein Team mit drei Dreiern und wichtigen Rebounds im Spiel. Ulms stärkster Spieler Chris Ledlum zog immer wieder zum Korb. Doch Trier hielt dagegen. Mit der Schlussirene machte Nolan Adekunle mit seinem finalen die 100 Punkte voll.
Nach dem verdienten Sieg stehen die Gladiators Trier mit 9:5 Siegen auf Platz vier der Basketball-Bundesliga. Ratiopharm Ulm ist knapp dahinter auf Platz fünf.