Ende November 2025 schien seine Zukunft in der Daikin Handball-Bundesliga geklärt zu sein. Jetzt macht Kreisläufer Tim Zechel (29) den Salto rückwärts.
Unter anderem wegen mangelnder Einsatzzeiten will Zechel, der zum erweiterten EM-Kader der deutschen Handballnationalmannschaft zählt, den SC Magdeburg (Vertrag dort bis 2027) vorzeitig verlassen. Vor rund sechs Wochen hatte sich der in Goslar geborene Nationalspieler für einen Wechsel zum HSV Hamburg entschieden. Nun hat sich das Vertragsblatt gewendet.
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Handball-Profi kauft sich selbst frei
Ursprünglich war ein ablösefreier Wechsel zur TSV Hannover-Burgdorf der Wunsch von Zechel und seiner Familie. Nach Informationen von SPORT BILD hat der Kreisläufer nochmal umgedacht und sich doch für ein Engagement beim Klub aus der niedersächsischen Hauptstadt entschieden. Der obligatorische Medizin-Check soll ebenfalls bereits absolviert worden sein.
Der Wechsel-Wechsel klappt allerdings nur, weil Zechel sich nach seiner Zusage beim HSVH bei den Hamburger quasi selbst dort ablösen muss. Die Rede ist von einer Zahlung in Höhe von rund 10.000 Euro, um beim Nord-Klub wieder rauszukommen.
Bei der TSV Hannover-Burgdorf soll Zechel ein Arbeitspapier bis mindestens 2028 unterschreiben. Damit schließt sich bei den Niedersachsen frühzeitig eine Lücke, die durch den bevorstehenden Abgang von National-Kreisläufer Justus Fischer (22) entstehen wird. Fischer wird vom THW Kiel und vom SC Magdeburg umworben, im Sommer 2027 ist der Kreisläufer ablösefrei.
Zechels Karriere im Profi-Bereich begann 2014 beim HC Eintracht Hildesheim. Über Stationen bei HH Burgwedel (2016/17), TuSEM Essen (2017 – 2021), HC Erlangen (2021 – 2024) landete er beim SC Magdeburg. Dort kam er im bisherigen Saisonverlauf der Bundesliga hinter den Positions-Konkurrenten Magnus Saugstrup (626:50-Minuten) und Oscar Bergendahl (468:02-Minuten) auf nur 61:59-Minuten Spielzeit.
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Quelle: DYN28.12.2025
