In den vergangenen Monaten hatten Zahlungen der Bank, bei der die Grundschuld für die Häuser lag, die Instandhaltung und Versorgung der Häuser finanziert. Wie der zuständige Sachbearbeiter des vorläufigen Insolvenzverwalters MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, wurden diese Zahlungen aber mittlerweile eingestellt.
Zwangsversteigerung statt Verkauf?
Der Abbruch der Zahlungen könnte auch weitere Auswirkungen haben: Ein möglicher kurzfristiger Verkauf der Häuser an einen nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT bereits vorhandenen Kaufinteressenten ist so nicht möglich. Stattdessen droht den Häusern die Zwangsversteigerung – ein Prozess, der in der Regel länger als ein Jahr dauert.
Mit der offiziellen Feststellung des Insolvenzverwalters, dass nicht genug Geld da ist, um ein tatsächliches Insolvenzverfahren zu eröffnen, würde auch das vorläufige Insolvenzverfahren zu Ende gehen. Ein entsprechendes Gutachten des Insolvenzverwalters lag nach Angaben des zuständigen Insolvenzgerichtes in Hameln vor dem Jahreswechsel noch nicht vor.