Durch das Feuer in Cras-Montana starben mindestens 40 Personen, viele erlitten teils lebensgefährliche Verbrennungen. Die EU aktiviert ihren Katastrophenschutz für die Versorgung von Patienten.
(KNA) Nach dem Brandunglück in Crans-Montana unterstützt die EU die Schweiz auf deren Bitte bei der Versorgung von Opfern. Über den EU-Katastrophenschutz würden Spezialteams entsandt, um Patienten mit schweren Verbrennungen zur Behandlung ins Ausland zu bringen, teilte die EU-Kommission mit. Mehrere Staaten, darunter Deutschland, boten demnach Transportunterstützung und die Aufnahme von zunächst 24 Patienten an. Die Schweiz selbst gehört nicht zur EU.
Sogenannte «Burns Assessment Teams» aus Frankreich und Italien unterstützen die Ärzte vor Ort in Kliniken in Valais und Lausanne. 18 EU-Staaten stellten Behandlungskapazitäten zur Verfügung, neun Mitgliedsländer wollen Verlegungen von Verletzten organisieren, sechs boten an, Experten in die Schweiz zu schicken.
Bei dem Feuer in einer Bar in dem Skiort Crans-Montana kamen in der Silvesternacht laut Behördenangaben mindestens 40 Menschen ums Leben, 119 erlitten Verletzungen. Viele sind in kritischem Zustand.
© Katholisches Medienzentrum, 04.01.2026
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