Feuerwehr muss Feuerwehr retten
Glatte Straßen: 100 Verkehrsunfälle in Bremen
04.01.2026 – 15:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Räumfahrzeug fährt bei Schneefall auf einer Straße (Symbolbild): Die Witterung sorgt für Glätte auf den Straßen. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa-bilder)
In Bremen und dem Umland verursachten schnee- und eisbedeckte Straßen am Wochenende zahlreiche Verkehrsunfälle. Die Polizei musste oft ausrücken.
Bei Schnee, Frost und Glätte ist es am Wochenende zu Staus, Verkehrsbehinderungen und Unfällen in Bremen gekommen. Die Polizei musste zwischen Freitag und Sonntagmorgen zu knapp 100 Verkehrsunfällen ausrücken.
Meist handelte es sich dabei um Auffahrunfälle oder die Autos rutschten in geparkte Fahrzeuge am Straßenrand, hieß es in einer Polizeimitteilung. Demnach blieb es überwiegend bei Blechschäden.
Auf der Autobahn 27 zwischen den Abfahrten Überseestadt und Horn kam ein Transporter der Feuerwehr von der schneebedeckten Fahrbahn ab. Bei einem Überholvorgang rutschte der Wagen in den Straßengraben, kippte auf die Beifahrerseite und beschädigte einen Wildzaun. Der 36 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Während die Feuerwehr den Transporter mit einem Kran barg, war die Autobahn mehr als eine Stunde lang komplett gesperrt.
Ebenfalls auf der Autobahn 27 im Kreis Osterholz geriet ein 23-Jähriger am frühen Samstagmorgen auf schneenasser Straße ins Schleudern und prallte gegen Leitschutzplanken. Ähnliche Unfälle ereigneten sich auf weiteren Autobahnen in Niedersachsen, etwa auf der A7, 28, 29 und 31. Dabei verloren mehrere Fahrer auf glatten und schneebedeckten Fahrbahnen die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Alle Unfälle endeten glimpflich.
Auch in den kommenden Tagen sorgt polare Meeresluft weiter für unbeständiges Winterwetter. Laut Deutschem Wetterdienst bleibt es glatt bei anhaltenden Schneeschauern und Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Die Polizei Bremen rät weiter zu Vorsicht auf den Straßen. „Bevor Sie losfahren, befreien Sie das Auto komplett von Eis und Schnee. Passen Sie die Geschwindigkeit an und halten Sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein“, so die Beamten.
