Die Adler Mannheim haben ihr schlecht begonnenes Wochenende in der Deutschen Eishockey-Liga mit einem wichtigen Sieg bei einem direkten Konkurrenten um die Topplätze doch noch gerettet. Zwei Tage nach der 2:5-Heimpleite gegen Ligaschlusslicht Dresdner Eislöwen siegten sie am Sonntagabend 4:2 beim EHC Red Bull München.
John Gilmour hatte die Adler mit einer feinen Einzelleistung in Führung gebracht. Nach dem Münchner Ausgleich in Mannheimer Unterzahl schraubte Nick Mattinen mit einem Tor-Doppelpack das Ergebnis zur zweiten Drittelpause auf 3:1 für die Gäste. Nach dem Anschlusstreffer der Münchner zum 2:3 wurde es eng, ja hochspannend. Zumal die Adler die letzten Sekunden in Unterzahl überstehen mussten und die Gastgeber ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen. Doch genau jetzt gelang Anthony Greco der goldene Schuss ins verwaiste Münchner Tor – 4:2. „Ein ausgeglicheneres Spiel kann man sich nicht vorstellen“, befand Adler-Trainer Dallas Eakins, „es hätte für beide Seiten ausgehen können“.
Maximilian Franzreb und Tobias Fohrler verpassten auf Mannheimer Seite das Topspiel angeschlagen ebenso wie die langzeitverletzten Tom Kühnhackl und Max Penkin. Dafür kehrte Hayden Shaw ins Adler-Team zurück. Weiter geht’s für die Mannheimer am Dienstagabend in Straubing.