Bessere Wege, neue Spielmöglichkeiten und klimaresistente Pflanzen: Der Grünzug West soll wie berichtet umgestaltet werden, Anfang Dezember wurde die Entwurfsplanung den Umwelt-Fachausschüssen der Beiräte Walle und Gröpelingen vorgestellt. Mitte Dezember hat nun der Senat die für die Umgestaltung veranschlagten Mittel in Höhe von fast 2,9 Millionen Euro bewilligt. Der in den 1950er-Jahren auf einer ehemaligen Bahntrasse angelegte Grünzug zieht sich parallel zur Heerstraße etwa vier Kilometer von Walle durch Gröpelingen bis nach Oslebshausen und soll nun wie berichtet Schritt für Schritt umgestaltet werden.

„Dabei soll“, so heißt es in der nun beschlossenen Vorlage, „mit einem Minimum an baulichen Eingriffen ein Maximum an Möglichkeiten für Nutzungen erreicht werden, bei denen Begegnung, Aufenthalt und Aktivität unterschiedlicher Menschen, sozialer Gruppen und Lebensstile stattfinden kann.“ Insbesondere sollen bei der Umgestaltung Barrierefreiheit, Biodiversität und Klimaschutz berücksichtigt und zur besseren Orientierung Straßen- und Hinweisschilder angebracht werden.

Die „verkehrliche und verbindende Funktion für den Fuß- und den städtischen Radverkehr wird berücksichtigt“, heißt es in der Senatsvorlage – die Nutzung des Grünzugs als Radpremiumroute werde dagegen aufgrund bestehender Nutzungskonflikte ausgeschlossen und nicht mitbetrachtet. Die Maßnahmen sind Teil des Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) Gröpelingen und werden aus der Städtebauförderung finanziert. Insgesamt stehen dafür nun rund 2,9 Millionen Euro zur Verfügung, von Bund, Land und Kommune gemeinsam getragen. Die Umsetzung der Umgestaltungsarbeiten ist demnach für die Jahre 2026 bis 2028 vorgesehen.

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