Samsung verdoppelt seine KI-Ausbauziele und koppelt die massive Geräteoffensive an eine neue Sicherheitsarchitektur mit quantensicherer Verschlüsselung.

Samsung peilt 800 Millionen KI-fähige Galaxy-Geräte bis Ende 2026 an. Der Tech-Riese koppelt die massive Expansion an eine neue Sicherheitsinitiative, um Nutzerdaten in der KI-Ära zu schützen. Die Pläne verdoppeln die bisherigen Prognosen und setzen auf die vertiefte Partnerschaft mit Google.

Sicherheits-Check für das KI-Zeitalter

Hinter der Expansion steht Googles KI-Modell Gemini, das künftig Standard in einer breiten Gerätereihe wird. Doch mit der Masse an Geräten, die sensible Daten lokal verarbeiten, wächst die Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Samsung reagiert mit einem umfassenden “Sicherheits-Check” für sein Ökosystem.

Im Kern der Initiative steht die weiterentwickelte Knox-Plattform. Mit One UI 8 führt Samsung das Knox Enhanced Encrypted Protection (KEEP) ein. Diese Architektur isoliert die von der KI verarbeiteten sensiblen Daten in abgeriegelten Containern. Selbst bei einer kompromittierten App blieben die persönlichen Kontextdaten der KI so unerreichbar.

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Quantensichere Verschlüsselung für alle

Ein weiterer Eckpfeiler ist die Einführung von Post-Quanten-Kryptografie (PQC). Angesichts der Fortschritte im Quantencomputing rüstet Samsung präventiv auf. Dieser massenhafte Rollout quantenresistenter Verschlüsselung im Consumer-Bereich soll besonders bei Cloud-Backups und Datensynchronisation greifen. Das verhindert sogenannte “Harvest Now, Decrypt Later”-Angriffe.

Die Dringlichkeit solcher Maßnahmen zeigt ein Blick in die jüngste Vergangenheit: Erst im November 2025 erschütterte die “LandFall”-Spyware das Vertrauen. Sicherheitsforscher hatten eine Zero-Day-Lücke in der Bildverarbeitung von Samsung-Geräten aufgedeckt. Die tiefe Systemintegration von KI-Funktionen könnte theoretisch neue Einfallstore schaffen – wenn sie nicht rigoros abgesichert wird.

Strategischer Spagat zwischen Komfort und Schutz

Für Samsung ist dies ein strategischer Spagat. Das Unternehmen muss KI einfach und allgegenwärtig machen, darf die Sicherheit aber nicht zur Performance-Bremse werden. Marktanalysten bewerten die Ankündigung positiv. Die Verzahnung von Googles Gemini-Modellen mit Samsungs Hardware-Sicherheit könnte sich als entscheidender Wettbewerbsvorteil erweisen.

Die Entscheidung setzt zudem einen neuen Industriestandard. Sie erhöht den Druck auf andere Android-Hersteller, ähnliche Sicherheitsgarantien für ihre KI-Implementierungen zu bieten. Für Besitzer aktueller Galaxy-Smartphones bedeuten die Pläne konkrete Änderungen: Mit den nächsten großen Updates werden nicht nur neue KI-Funktionen, sondern auch sichtbare Sicherheits-Features erwartet.

Bis Ende 2026 wird sich zeigen, ob Samsung das ambitionierte Ziel erreichen kann, ohne größere Sicherheitsvorfälle. Gelingt dies, hätte der Konzern die Messlatte für Datensicherheit im KI-Zeitalter neu definiert.

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