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Bürgermeister Gene Hagelstein verschafft sich einen Überblick über die formulierten Anliegen.Bürgermeister Gene Hagelstein verschafft sich einen Überblick über die formulierten Anliegen. © privat

Die Bürgerinitiative Watt-Club hat die Wünsche der Neu-Isenburger gesichtet. Verkehrssicherheit und mehr Grün stehen ganz oben auf der Liste.

Neu-Isenburg – Noch rechtzeitig vor Weihnachten hat Bürgermeister Gene Hagelstein gemeinsam mit Mitgliedern der Bürgerinitiative Watt-Club die Wünsche von Bürgern am Weihnachtsbaum gesichtet und entgegengenommen. 40 Karten sind insgesamt zusammengekommen, darunter auch fünf Wunschzettel von Neu-Isenburger Kindern.

Karte am Neu-Isenburger Wunschbaum des Watt-Clubs„Tempo 30 in ganz Neu-Isenburg“ lautet der Wunsch auf dieser Karte. © Privat

Die meisten Wünsche drehen sich um Verkehrs- und Umweltfragen. Mehr Sicherheit für den Radverkehr, Tempo 30 im Stadtgebiet, mehr Stromtankstellen und ein angepasstes Parkraumkonzept werden da gefordert. Die Sicherheit an der gefährlichen Kreuzung am Isenburg-Zentrum wurde gleich dreimal angemahnt, unter anderem mit dem Vorschlag für „Rundum-Grün“ für den Fußverkehr. Mehr Bäume und Pflanzen in der Stadt und mehr Sauberkeit – dieser Appell auf den Wunschzetteln richtet sich auch an die Bürger selbst, von denen mehr Engagement gewünscht wird. Dass der „Treffer“ wieder öffnet, der 653er-Bus häufiger den Südbahnhof ansteuert, gute Bildungseinrichtungen und mehr Bürgerbeteiligung – das alles sind Themen, die die Isenburger umtreiben.

Zwei der Anliegen sind durch frühere Beschlüsse der Stadtverordneten schon in greifbare Nähe gerückt: Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet und eine öffentliche Toilette im Bereich der Fußgängerzone werden wohl in absehbarer Zeit umgesetzt.

Karte am Neu-Isenburger Wunschbaum des Watt-Clubs„Klimaschutz auch nach der Wahl“ ist der dringendste Wunsch des Watt-Clubs selbst. © Privat

Ein mehrfach geäußerter Wunsch an die Stadtwerke Neu-Isenburg ist die Wiedereinführung des Frauentags in der Sauna, denn: „Mit Abschaffung des Damentags in der Sauna habt Ihr den Frauen der Stadt das einzige geschützte Wellness-Resort genommen. Bitte wieder einrichten! Danke!“, ist auf einem der Zettel zu lesen. Das dürfte wohl leichter zu erfüllen sein als die Riesenwasserrutsche, die sich der fünfjährige David für Neu-Isenburg wünscht.