Der Stromausfall im Südwesten Berlins hat Zehntausende Menschen in eine sehr unangenehme Lage gebracht. Ohne Elektrizität funktionieren viele Heizungen nicht, die Küche bleibt kalt, bei Handys macht der Akku irgendwann schlapp.

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Newsletter Illustration

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der
Werbevereinbarung
zu.

Stromnetz Berlin geht nicht davon aus, dass die Versorgung vor Donnerstag, dem 8. Januar, bei den meisten Haushalten wieder vollständig hergestellt ist. Grund ist der aufwendige Bau von Ersatzleitungen nach dem Brand einer Kabelbrücke über den Teltow-Kanal, wie ein Sprecher mitteilte. 

Die Berliner Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung an einer Kabelbrücke aufgenommen. Die Berliner Morgenpost berichtet im Newsblog über die aktuellen Entwicklungen.

Aktuelle News & Artikel zum Stromausfall

Stromausfall in Berlin – Fünf wichtige Hinweise der Behörden

  • Feuerwehr und Bezirk haben sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme errichtet, also Anlaufstellen mit Informationen und Strom zum Laden von Akkus. Einen Überblick finden Sie hier.
  • Die Polizei rät bei Ausfall der Heizung zu prüfen, ob man vielleicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen kann. Wer selbst helfen kann, sollte dies hilfsbedürftigen oder älteren Menschen anbieten.
  • Läden und Supermärkte in dem vom Stromausfall betroffenen Gebiet sind geschlossen – aber in Nachbarbezirken und dem Rest von Berlin funktioniert der Strom und man kann einkaufen. Unter anderem die S-Bahnen fahren, wie die S-Bahn Berlin mitteilte. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad sollte man wegen des Schnees besonders vorsichtig sein.
  • Wenn die Heizung ausfällt, helfen übergangsweise Decken und dicke Kleidung. Doch Vorsicht bei der Suche nach anderen Wärmequellen, die in Innenräumen gefährlich sein können. Die Feuerwehr warnt ausdrücklich vor gasbetriebenen Heizquellen. Auch wenn es kalt ist, sollte man regelmäßig lüften, vor allem wenn Kerzen brennen. Diese dürfe man nicht unbeaufsichtigt lassen, rät die Feuerwehr. „Lieber Taschenlampen als Kerzen benutzen.“
  • Heiße Getränke oder kleine Mahlzeiten kann man auf einem Gas-Campingkocher zubereiten, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe schreibt. Grillen mit Holzkohle oder Gas sollte man aber keinesfalls in der Wohnung. „Es besteht Erstickungsgefahr“, warnt das Bundesamt.