Zum Artikel „Berlins Südwesten bleibt noch tagelang ohne Strom“ vom 4. Januar

Es ist nicht mehr wie früher, da starb die Hoffnung vielleicht zuletzt, aber heutzutage stirbt sie sofort. Wenn kritische Infrastruktur, also auch jedes Stück Stromkabel der Höchst-, Hoch- und Mittelspannungsnetze nicht gesichert wird, dann ist der nächste erfolgreiche Anschlag schon wieder vorprogrammiert. Die Polizei sollte sich also eher darauf konzentrieren, statt Fußballveranstaltungen zu sichern.

Volker Lindenau, per E-Mail

Alle paar Monate das Gleiche – ohne politische oder juristische Folgen.

Jörg Gillenberg, auf Instagram

Zum Artikel „400 Festnahmen, 25 Schwerverletzte: So lief die Silvesternacht – eine Chronologie“ vom 1. Januar

Ich bin wütend über die Politiker, die im beschaulichen Dahlem und Zehlendorf wohnen, wo sicher gesittet geböllert wird, immer noch nicht für ein komplettes Böller- und Verkaufsverbot gesorgt haben. Polizei, Feuerwehr, Sanitäter müssen ihre Gesundheit riskieren, weil die Politik untätig ist. Aber auch wir Menschen, die in Schöneberg, Moabit, Wedding, Kreuzberg und Neukölln leben, brauchen den gleichen Schutz wie die vorgenannten Gruppen. Die Strafen sind auch heute schon ausreichend, das hält aber Chaoten nicht ab und was hat ein Polizist davon, wenn der Täter härter bestraft wird, seine Verletzungsschmerzen werden dadurch nicht weniger. Ein Angriff, egal ob auf Einsatzkraft oder Zivilperson (alle sind Menschen), könnte auch heute schon mit versuchten Totschlag geahndet werden. Deshalb, liebe Politiker, ein Böller- und Verkaufsverbot. Jetzt!

D. Jensen, per E-Mail

Die Böller-Chaoten sollen ihre entstehenden medizinischen Behandlungen selbst bezahlen, nicht die Beitragszahler!

Angela Schulz, per E-Mail

Der weitaus überwiegende Teil unserer Bevölkerung will ein Böllerverbot! Die Silvesternacht 2025/26 hat uns wieder gezeigt, dass dies absolut und zwingend notwendig ist. Der Wille des Volkes sollte endlich von den politischen Entscheidungsträgern nicht nur zur Kenntnis, sondern auch umgesetzt werden! Wir leben doch in keiner Diktatur, in der nur einer beziehungsweise wenige das Sagen haben. Tier- und Umweltschutz spielen in unserem Land offensichtlich wohl doch keine Rolle! Mein Dank gilt allen Einsatz/Rettungskräften der Silvesternacht, die in zum Teil lebensbedrohlichen Situationen ihren Dienst versahen.

Wolfgang Horn, per E-Mail

Zum Artikel „Warum Steffen Krach keine Wohnungen auf dem Tempelhofer Feld haben will“ vom 3. Januar

Ist Krach Sozialdemokrat? Man fragt sich immer mehr, ob Herr Krach überhaupt irgendetwas mit der Berliner SPD zu tun hat. Nicht nur, dass er im Hinblick auf die Probleme Berlins vollkommen ignoriert, dass seine Partei seit Jahrzehnten diese Stadt regiert oder mitregiert, sondern dass auch viele Aussagen inhaltlich nichts mit der aktuellen Programmatik seiner Partei zu tun haben. Vielleicht klärt das die SPD erstmal auf einem Parteitag. Auf was kann sich der Bürger oder die Bürgerin verlassen? Auf die ohne Rückkopplung mit seiner Partei getätigten Aussagen oder auf bisheriges Regierungshandeln der SPD-Senatsmitglieder? Und „by the way“, Berlin braucht dringend bezahlbaren Wohnraum. Darauf sollte Herr Krach Antworten geben, statt sich mit neuen Sport- und Kulturprojekten zu befassen, für die ohnehin kein Geld da ist.

Thomas Etzmuß, per E-Mail

Zum Artikel „Warum sich der Bundeskanzler die Deutschen als Heulsusen vorstellt“ vom 3. Januar

Offenbar hat Herr Merz zwei Neujahrsansprachen gehalten, denn (…) ich und viele meiner Bekannten (…) fanden, dass dies seit Jahren die beste Ansprache eines Bundeskanzlers war. Welche hat Herr Thadeusz gesehen? Aber es liegt offenbar seit einiger Zeit im Trend, dass von vielen Journalisten alles, was die Regierung veranlasst, schlecht geredet wird. Schade, weil damit die Negativstimmung im Land weiter angeheizt wird.

Joachim Hesse, per E-Mail

Zum Artikel „Angriff auf Putin-Residenz? Kiew laut CIA nicht an der Aktion beteiligt“ vom 1. Januar

Welche Frechheit, nachdem tausende Ukrainer gefoltert und gemeuchelt oder hinterrücks erschossen wurden, Krankenhäuser und Schulen von russischen „Waffen“ zerstört wurden, so etwas unanständiges zu tun! Die Moral eines Kriegsverbrechers ist der Spiegel seiner Seele, mir graust vor ihr.

Jonathan Weiler, per E-Mail

Zum Artikel „Wieder Kältebus in Berlin angezündet – Verdächtiger selbst ohne festen Wohnsitz“ vom 2. Januar

Mit Entsetzen haben wir von den Anschlägen auf die Berliner Kältebusse gelesen.
Abgesehen davon, dass niemand mehr Respekt vor fremdem Eigentum zu haben scheint, finden wir, man sollte diese nicht nur als Sachbeschädigung, sondern als Mordversuche werten! Hier nimmt jemand billigend in Kauf, dass Menschen vielleicht sterben, weil sie keine Hilfe bekommen!

Pia Senz, per E-Mail

Kann man den anstelle von Gefängnis nicht auch mal zu ein paar Winternächten unter freiem Himmel verdonnern? Irgendwie muss man doch einen Lerneffekt herbeiführen.

Lillian Kapraun, auf Instagram

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