Für einige Schülerinnen und Schüler verlängern sich aufgrund des Stromausfalls im Berliner Südwesten die Ferien. Eigentlich sollte der Unterricht am Montag wieder beginnen. Doch mehrere Schulen bleiben aus Gründen der Sicherheit bis einschließlich Mittwoch, 7. Januar, geschlossen. Das teilte die Senatsverwaltung für Bildung der Berliner Morgenpost mit. Zudem wird auch eine Notbetreuung eingerichtet.

Weiter heißt es: Die Senatsverwaltung für Bildung arbeite gemeinsam mit allen zuständigen Stellen daran, die Lage fortlaufend zu bewerten. Zeitnah solle darüber informiert werden, wie der Schulbetrieb ab Mittwoch weitergeführt werden könne. Dafür müssten zuerst belastbare Informationen vorliegen.

Diese Berliner Schulen bleiben wegen des Stromausfalls geschlossen:

  • Süd-Grundschule
  • Johannes-Tews-Grundschule
  • Conrad-Grundschule
  • Schweizerhof-Grundschule
  • Dreilinden-Grundschule
  • Grundschule am Buschgraben
  • Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule (Grundschulstandort)
  • John-F.-Kennedy-Schule
  • Droste-Hülshoff-Gymnasium
  • Dreilinden-Gymnasium
  • Werner-von-Siemens-Gymnasium
  • Krankenhausschule (Standort Zehlendorf)

Zeitweise war auch davon ausgegangen worden, dass der Unterricht an der Käthe-Kruse-Grundschule und der Louise-Schröder-Schule (Oberstufenzentrum für Bürowirtschaft und Verwaltung) ausfallen muss. Da die Heizungen nun aber wieder funktionieren, findet er wie gewohnt statt.

Schulen in freier Trägerschaft:

  • Johanna-Gerdes-Grundschule
  • Emil-Molt-Grundschule
  • Caroline v. Heydebrand-Schule
  • Phorms Berlin Süd (Grundschule/Gymnasium)
  • Internationale Montessorischule Berlin (Grundschule)

Aktuelle News & Artikel zum Stromausfall

Notbetreuung an diesen Standorten:

  • Für die Süd-Grundschule bietet die Friedrich-Drake-Grundschule eine Notbetreuung an.
  • Für die Johannes-Tews-Grundschule bietet die Mühlenau-Grundschule eine Notbetreuung an.
  • Für die Conrad-Grundschule bietet die Nord-Grundschule eine Notbetreuung an.
  • Für die Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule (Primarstufe) bietet die Schule selbst am Standort der Sekundarstufe eine Notbetreuung an.
  • Für die Dreilinden-Grundschule bietet die Quentin-Blake-Grundschule eine Notbetreuung an.
  • Für die Schweizerhof-Grundschule bietet die Athene-Grundschule eine Notbetreuung an.
  • Für die Grundschule am Buschgraben bietet die Clemens-Brentano-Grundschule eine Notbetreuung an.
  • Für die John-F.-Kennedy-Schule (Primarstufe) bietet die Grundschule am Karpfenteich eine Notbetreuung an.
  • Für den Sekundarschulteil der John-F.-Kennedy-Schule bietet das Hermann-Ehlers-Gymnasium eine Betreuung an.
  • Für das Dreilinden-Gymnasium bietet das Schadow-Gymnasium eine Betreuung an.
  • Für das Werner-von-Siemens-Gymnasium bietet das Lilienthal-Gymnasium eine Betreuung an.
  • Für das Droste-Hülshoff-Gymnasium bietet das Willi-Graf-Gymnasium eine Betreuung an.

Laut der Senatsverwaltung für Bildung erfolgt die Organisation der Notbetreuung in enger Abstimmung mit den betroffenen Schulen und dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Eltern oder Angehörige, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, sollen diese für die Notbetreuung zu den Ausweichstandorten bringen. Kinder, die in anderen Bezirken andere Unterkunftsmöglichkeiten gefunden haben, können dort als Gastkinder aufgenommen werden.

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„Die Senatsverwaltung für Bildung ist sich der organisatorischen Belastungen bewusst, die die notwendigen Schließungen für Eltern, Sorgeberechtigte sowie Schülerinnen und Schüler und auch für die betroffenen Schulen mit sich bringen. Die Maßnahmen sind aus Gründen der Sicherheit unvermeidbar“, hieß es in einer Erklärung. In enger Abstimmung mit allen zuständigen Stellen werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Voraussetzungen für eine schnellstmögliche Rückkehr zum regulären Betrieb zu schaffen.