Über 12 Jahre hinweg beobachteten die Forschenden das Essverhalten der Teilnehmenden. Ergebnis: Wer regelmäßig später aß als der ermittelte Durchschnittszeitpunkt von 14:54 Uhr, wies langfristig einen höheren Body-Mass-Index (BMI) auf. Besonders deutlich war der Effekt bei Menschen mit genetischer Veranlagung zu Übergewicht.

Im Schnitt frühstückten die Teilnehmenden um 8:28 Uhr, aßen mittags um 14:33 Uhr und abends um 21:20 Uhr. Späte Abendmahlzeiten geben dem Körper weniger Zeit zur Verdauung vor dem Schlaf – in der Nacht sinkt der Kalorienverbrauch, die Fettverbrennung verlangsamt sich.

Empfehlungen der Expertinnen:

  • Abendessen idealerweise zwischen 18 und 19 Uhr einplanen.
  • Mindestens 2–3 Stunden Pause zwischen letzter Mahlzeit und Schlaf halten.
  • Späte Snacks und Mitternachtsmahlzeiten vermeiden.

Wer diese Regeln beachtet, kann laut Studie sein Gewicht langfristig stabil halten oder leichter reduzieren.

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