Es wird wohl sein letztes Trainingslager im BVB-Trikot sein ….

Die Abschieds-Tournee von Niklas Süle (30), dessen Vertrag im Sommer endet, hat begonnen – und der Innenverteidiger will es anscheinend noch einmal allen – und sich selbst – beweisen.

Neue Chance für Süle beim BVB

Auffällig: Süle betrat bei den bisherigen Trainingseinheiten in Marbella den Platz immer als einer der ersten Spieler. Der Nationalspieler ist erfahren und schlau genug um zu wissen, dass es sich lohnt in den nächsten Wochen noch mal Vollgas zu geben.

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Seitdem 1. Januar dürfen Süle und seine Berater-Agentur offiziell mit potenziellen neuen Klubs verhandeln. Dass der Vertrag mit Großverdiener Süle (rund 14 Mio. Gehalt) in Dortmund noch einmal verlängert wird, gilt als nahezu ausgeschlossen.

Im Sommer 2022 wechselte der Innenverteidiger mit riesigen Erwartungen ablösefrei vom FC Bayern in den Pott. Doch etliche Verletzungen und Fitness-Probleme verhinderten, dass der hochbegabte Abwehr-Spieler richtig durchstartete und sein zweifelsohne großes Potenzial dauerhaft auf den Rasen bringen konnte.

In der internen Innenverteidiger-Hierarchie haben ihn auch in dieser Saison Spieler wie Waldemar Anton (29), Nico Schlotterbeck (26), Ramy Bensebaini (30), Emre Can (31) und Aaron Anselmino (20) längst den Rang abgelaufen.

Rätsel um Süle: „Sein Gewicht war bei Bayern schon Thema“Rätsel um Süle: „Sein Gewicht war bei Bayern schon Thema“

Quelle: BILD19.12.2025

Dass es der „Altmeister“ immer noch kann, bewies Süle beim letzten Spiel des Jahres, beim 2:0 gegen Gladbach. Quasi aus der kalten Hose zeigte der Abwehr-Hüne eine Top-Leistung.

Beim schweren Auswärtsspiel in Frankfurt wird Süle wohl eine neue Chance bekommen, sich ins Schaufenster zu stellen. „El Grätsche“ Anselmino (20) ist weiter verletzt, konnte wegen muskulärer Beschwerden in Marbella noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Bensebaini fällt auch aus, weil er mit Algerien beim Afrika-Cup weilt.

Für Süle auch die Gelegenheit, seine bisherige persönliche Frust-Bilanz weiter aufzupolieren. In der Vorrunde brachte er es nur auf 5 Pflichtspiel-Einsätze (280 Minuten) – eine Horror-Bilanz für einen 49-fachen deutschen Nationalspieler….