Der Stromausfall in Berlin stürzt weite Teile des Bezirks Steglitz-Zehlendorf ins Dunkel. Welche Ortsteile und Straßenzüge sind aktuell vom Blackout betroffen? Unsere Karte zeigt, wo weiterhin kein Strom fließt – und wo die Wiederversorgung bereits gelungen ist. Unsere Daten beziehen sich auf Angaben des Stromnetz-Betreibers Stromnetz Berlin und werden aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

Weitere Informationen zum Stromausfall erhalten Sie auch auf der Krisenseite von Stromnetz Berlin.

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Stromausfall in Berlin: Diese Ortsteile sind betroffen

Der Stromausfall im Südwesten der Hauptstadt dauert bereits seit dem frühen Samstagmorgen an. Während einige Tausend Haushalte und Gewerbe mittlerweile wiederversorgt wird, fehlt bei Zehntausenden weiterhin der Strom. Aktuell wird damit gerechnet, dass es erst am Donnerstagvormittag flächendeckend wieder zu einer Wiederversorgung kommt.

Betroffen von dem Blackout sind aktuell diese Ortsteile:

  • Nikolassee
  • Zehlendorf
  • Wannsee

Der Ortsteil Lichterfelde ist seit Sonntagvormittag wieder am Netz.

Ermittlungen zum Stromausfall dauern an

Die Ermittlungen zu dem Brandanschlag, der zu dem Stromausfall geführt hat, dauern indes weiter an.  Ein bei den Behörden eingegangenes Bekennerschreiben mutmaßlicher Linksextremisten ist laut Innensenatorin Iris Spranger (SPD) authentisch. 

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner stufte den Anschlag als Terrorismus ein. Polizei, Landeskriminalamt und Verfassungsschutz seien eingeschaltet. „Wir sind auch im Austausch mit dem Bundeskriminalamt, mit der Bundesebene, weil das ist ja hier kein Spaß, sondern hier ist ein terroristischer Anschlag passiert“, sagte der CDU-Politiker dem RBB. 

Das lange Schreiben der mutmaßlichen Täter „Vulkangruppe“ trägt die Überschrift „Den Herrschenden den Saft abdrehen“. „In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört“, hieß es dort. Das Gaskraftwerk in Lichterfelde sei „erfolgreich sabotiert“ worden. „Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft“, hieß es in dem Schreiben.