Kindern eine Zukunft ermöglichen. Unter dem Thema „Schule statt Fabrik“ wurden in diesem Jahr auch in Verl Spenden durch die Sternsinger gesammelt.
Verl (asch) – Trotz frostiger Temperaturen ziehen die Sternsinger jedes Jahr los, um Häuser zu segnen und Spenden zu sammeln. Durch die Aktion der Verler kamen im vergangenen Jahr 18.850 Euro zusammen. Auch am vergangenen Wochenende sind die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen durch Verl gezogen. Insgesamt 97 Sternsinger in 30 Gruppen haben den Segen zum neuen Jahr gebracht.
„Ich war selbst einmal Sternsinger. Damals lag dick Schnee. Deswegen haben wir es ruhig und langsam gemacht und es ging alles gut. So machen wir das heute auch“, erklärt Meinolf Sack, der den Aussendungsgottesdienst am Samstag in der St.-Anna-Kirche gehalten hat.
Neben gemeinschaftlichem Singen und der Geschichte der Heiligen Drei Könige ging es ebenfalls um das Mädchen Nour. Nour lebt in Bangladesch und sie musste schon als sechsjähriges Kind in einer Fabrik arbeiten. Unter dem Thema „Schule statt Fabrik“ sammelten die Sternsinger dieses Jahr Spenden, um Kindern und Jugendlichen wie Nour zu helfen. Dabei ist Bangladesch nur eines der vielen Länder, an welche die Spenden gesendet werden.
Während des Aussendungsgottesdienstes wurden neben der Kreide und den Segensstreifen, auch die Sternsinger selbst gesegnet. Nach dem Abschluss des Gottesdienstes wurden die einzelnen Gruppen aufgerufen und jeweils mit einer Spendendose, einem Beutel und einem Sternenstab ausgestattet. Beim Austeilen der Segenswünsche beteiligte sich zum ersten Mal die Kolpingjugend St. Anna. Nachdem die Sänger alles beisammen hatten, zogen sie los in die verschneite Verler Gemeinde.
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