London – Eiskalt, aber königlich gut! Falls Sie fürs neue Jahr noch eine neue sportliche Herausforderung suchen, dann machen Sie’s doch wie Prinz William (43). Der hat ein neues Hobby, das ihm alles abverlangt. Und die Temperaturen passen auch gerade.

Fußball, Rugby, Polo, Tennis, Beachvolleyball: Der britische Thronfolger interessiert sich für viele Sportarten und zeigt privat wie beruflich gern mal, was er bezüglich Spiel, Spaß und Fitness so auf dem Kasten hat. Doch mit einer neuen Leidenschaft sorgt er direkt für Gänsehaut – der Sohn von König Charles III. (77) steht auch auf Eisbaden!

„Ich schreie und brülle viel“

„Ich liebe es. Aber ich schreie und brülle viel, wenn ich ins Wasser springe“, verriet Prinz William erst kürzlich bei einem Küstenspaziergang in Nordwales.

Prinz William im November 2025 unterwegs in Colwyn Bay, im nördlichen Wales. Dort plauderte er auch Details über seine neue Leidenschaft fürs Eisbaden aus

Prinz William im November 2025 unterwegs in Colwyn Bay, im nördlichen Wales. Dort plauderte er auch Details über seine neue Leidenschaft fürs Eisbaden aus

Foto: Getty Images

Bei einem Besuch in Colwyn Bay tauschte er sich unter anderem auch mit Einwohnern aus, die Mitglieder einer eingeschworenen lokalen Schwimmgruppe sind, die ganzjährig im Meer planscht – auch bei eisigen Wassertemperaturen. Eine Leidenschaft, die der Prinz gut nachvollziehen kann. Er plauderte aus, dass er in Schottland schon einige Bibber-Bäder absolviert habe, und stimmte zu, dass „man sich danach großartig fühlt“.

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Auch seine Frau, Prinzessin Kate (43), ist Fan von Eisbaden und Kaltwasserschwimmen, beschrieb das schon vor Jahren als Teil ihrer Fitnessroutine zur Förderung des Wohlbefindens.

Als sie 2023 im Podcast „The Good, The Bad & The Rugby“ darüber sprach, verriet sie: „Je kälter, desto besser. Ich liebe es total.“ Es sei sogar so weit gegangen, dass William gesagt habe: „Du bist verrückt!“ Inzwischen ist auch er begeistert, und zusammen macht die Gänsehaut sicherlich gleich doppelt Spaß!

Prinzessin Kate und Prinz William sind seit 2011 verheiratet, haben drei gemeinsame Kinder (Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis), lieben Sport und die Natur

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Foto: ddp images/CAMERA PRESS/ROTA

So wirkt Eisbaden auf den Körper

Wie beim Saunieren trainiert die extreme Temperatur das Immunsystem. „Beim Eisbaden alarmiert der Kältereiz die Abwehrkräfte“, erklärt Allgemeinmediziner Dr. Thomas Aßmann. „Die Adern ziehen sich sekundenschnell zusammen – und das ist im Prinzip auch der Sinn des Ganzen.“ Der Körper schaltet in eine Art Notfallmodus, zentriert die Wärme so, dass man überlebt. „Es werden im Prinzip nur noch Hirn, Herz und Eingeweide, besonders die Nieren, durchblutet.“

Der Effekt: Glückshormone werden ausgeschüttet – wie beim Bungee-Jumping oder auf der Achterbahn. Aßmann: „Extrem-Situationen signalisieren dem Körper: Gefahr! Und dann schüttet er Hormone aus, um das Ganze erträglich zu machen.“ Darum strahlen viele Eisbader vor Glück.

Aber: Wer im eisigen Wasser baden möchte, sollte vorher mit dem Hausarzt sprechen, um Vorerkrankungen auszuschließen. Wer Herz-Kreislauf-Probleme hat, sollte auf den eisigen Kick verzichten.