Kopenhagen (Dänemark) – Norwegen-Prinzessin Märtha Louise (54) und ihr Mann, der Schamane Durek Verrett (51), gaben dem TV-Sender TV2 im Nachbarland Dänemark ein erstaunliches Interview – unter strengen Bedingungen.

Den dänischen Moderatoren Abdel Aziz Mahmoud und Nicklas Bøhm gelang der Scoop: Das umstrittene Norwegen-Paar ließ sich auf ein Interview ein, in dem ihre Skandale thematisiert wurden. Bøhm verriet vorab, dass er den Schamanen über Instagram kontaktierte. Sie schrieben sich über einen längeren Zeitraum – und plötzlich stimmten Verrett und die Norwegen-Prinzessin einem Gespräch zu.

Diese beiden waren Tabu: Märtha Louise wollte nicht über ihre kranke Schwägerin Mette-Marit und deren Skandalsohn Marius Borg Høiby (28)

Diese beiden waren Tabu: Märtha Louise wollte nicht über ihre kranke Schwägerin Mette-Marit und deren Skandalsohn Marius Borg Høiby (28)

Foto: danapress

Klausel von Märtha Louise und ihrem Schamanen

Wie Royal-Fans wissen, wird das norwegische Königshaus derzeit von Skandalen und einer Gesundheitskrise in seinen Grundfesten erschüttert. Anfang Februar muss sich Marius Borg Høiby (28), Sohn der Kronprinzessin, u. a. wegen vierfacher Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Mette-Marit selbst verkündete erst kürzlich, dass sie aufgrund einer chronischen Lungenfibrose zeitnah eine Lungenspende benötigt.

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Minenfelder, die Märtha Louise und Durek Verrett nicht betreten wollen – und wohl auch nicht dürfen. Vor dem Interview sagte das Paar: Mette-Marits Krankheit und Marius sind tabu – sonst darf alles gefragt werden.

Die Moderatoren legten steil los: Eine Umfrage habe gezeigt, dass 80 Prozent der Norweger wollen, dass Märtha Louise der Prinzessinnen-Titel entzogen werde. Doch sie hält eisern daran fest: „Das gehört zu meiner Familie und mir … Natürlich gibt es Leute, die eine andere Meinung haben als ich. Aber warum sollte ich mich darauf konzentrieren?“

Märtha Louise weint wegen Ex Ari Behn

Viele Tränen gab es, als die Sprache auf Ari Behn (†47) – Märtha Louises ersten Mann und Vater ihrer drei Töchter – kam. Maler und Autor Ari Behn war in Norwegen sehr bekannt und beliebt. 2016 trennte sich das Paar – am 25. Dezember 2019 beging er Selbstmord. Seitdem hat Weihnachten für Märtha Louise und ihre Töchter seinen Zauber verloren. „Weihnachten ist immer eine schwere Zeit für uns“, erzählt sie und bricht im Interview in Tränen aus. Und weiter: „Die Kinder sagen nun, der Adventskalender von 1 bis 24 sei der Countdown zu seinem Todestag.“

Die Moderatoren richteten auch einige harte Fragen an Durek Verrett, die sich auf Schlagzeilen aus den letzten Jahren bezogen.

Ist er homosexuell? Durek: „Ich bin seelensexuell, einige nennen das bisexuell. Ich kann hier kein Label verwenden.“

Sind alle Rechnungen von der Hochzeit bezahlt? Durek: „Ja!“ Hintergrund: Das Paar feierte im August 2024 seine Traumhochzeit. Doch einige Rechnungen wurden so spät bezahlt, dass sie zu Inkassobüros gingen.

Durek Verrett äußert sich zu Vergewaltigungsvorwurf

Dann der heftigste Vorwurf: Ein Mann behauptete 2024, Durek habe ihn während einer Sitzung vergewaltigt. Die TV2-Moderatoren fragten: „Schamane Durek, hast du jemanden vergewaltigt oder warst du sexuell übergriffig?“ Dureks Antwort: „Nein, ich habe nie jemanden vergewaltigt, und ich habe keine sexuellen Fehler begangen.“

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Der umstrittene Autor und Alternativtherapeut verkaufte während der Pandemie Anhänger, die Hilfe gegen Corona versprachen. Preis: rund 200 Euro. Auf die Frage, ob er mit seinen Medaillons Krebs oder Covid heilen kann, antwortet der Schamane: „Nein, ich habe nie gesagt, dass mein Medaillon Covid heilen könnte. Es ging um meine persönlichen Erfahrungen und darum, was ich selbst dagegen unternommen habe.“

Sind Sie auch allein und traurig? Hier bekommen Sie Hilfe!

Wenn Sie depressiv sind oder an Suizid denken: Holen Sie sich bitte Unterstützung. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos erreichbar: 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222. Die Beraterinnen und Berater helfen Ihnen, Auswege aus schwierigen Situationen aufzuzeigen. Im Notfall wenden Sie sich bitte an die Feuerwehr (112) oder den Polizei-Notruf (110).