Montag, 5. Dezember: Das sagt das TSK zu diesem Silvester

Insgesamt 21 Straßenreiniger und sechs Kehrmaschinen sowie Kleinmüllwagen waren am Donnerstag, 1. Januar, in Karlsruhes Innenstadt im Einsatz. Von 6 bis 10 Uhr räumten das TSK auf, was in der Silvesternacht liegen gelassen worden war. Alles Weitere wurde im Tagesgeschäft der darauffolgenden Tage beseitigt.

„Die Menge an Silvestermüll hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert“, sagt eine Sprecherin des TSK auf Anfrage der Redaktion. Eine gesonderte Erhebung des Mülls von der Silvesternacht werde nicht durchgeführt. Bestimmte Ballungsräume können nicht ausgemacht werden. Durch die Verbotszonen verteile sich das Feuerwerk auf die gesamte Innenstadt.

Und jetzt? Die Reste vom Silvester-Feuerwerk liegen mancherorts wochenlang auf den Straßen herum.

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Und jetzt? Die Reste vom Silvester-Feuerwerk liegen mancherorts wochenlang auf den Straßen herum.
Foto: Judith Michaelis/dpa-tmn

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Und jetzt? Die Reste vom Silvester-Feuerwerk liegen mancherorts wochenlang auf den Straßen herum.
Foto: Judith Michaelis/dpa-tmn

Das TSK rechnet damit, zukünftig mehr manuelles Personal, also mehr Straßenreinigungskräfte, zu benötigen. Denn: Die immer größer werdenden Feuerwerksbatterien können aufgrund ihrer Größe nicht mehr maschinell aufgenommen werden. Stattdessen müssen sie händisch, Stück für Stück, aufgelesen werden.

TSK fände verpflichtende Eigenentsorgung sinnvoll

Auf die Frage „Vertritt das TSK eine geschlossene Haltung gegen Feuerwerk?“ heißt es: „Aus der Reinigungsperspektive wäre ein Feuerwerksverbot beziehungsweise eine verpflichtende Eigenentsorgung der Verschmutzungen natürlich von Vorteil.“ Eine klare, geschlossene Meinung gegen oder für Feuerwerk habe das TSK nicht. Außerdem sehe es sich nicht in der Position, eine solche zu vertreten, so die Sprecherin des TSK.

Freitag, 2. Dezember: Karlsruhe startet lautstark ins neue Jahr

Mit dem Lärm unzähliger Feuerwerkskörper begrüßt Karlsruhe das neue Jahr – einige Einsätze von Rettungskräften, Feuerwehr und Polizei inklusive. Wie sehen die Straßen nach stundenlangem Feiern und Böllern aus?

Der Müll am Morgen danach

Grundsätzlich gilt: Wer öffentliche Flächen verschmutzt, ist selbst für deren Reinigung verantwortlich. Diese Regel haben einige Menschen in der Vergangenheit stets nicht ganz so ernst genommen. „Was am Himmel schön aussieht, sorgt auf Straßen und Plätzen allerdings jedes Jahr für eine große Menge Abfall“, schreibt das TSK in einer Mitteilung.

Die Reste vom Silvester-Feuerwerk. (Symbolbild)

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Die Reste vom Silvester-Feuerwerk. (Symbolbild)
Foto: Maja Hitij/dpa/dpa-tmn

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Die Reste vom Silvester-Feuerwerk. (Symbolbild)
Foto: Maja Hitij/dpa/dpa-tmn

Zudem würden die Feuerwerksbatterien immer größer werden, so der städtische Betrieb. Die abgebrannten Batterien werden oft mitten auf Gehwegen oder der Straße liegen gelassen. „Das stellt für alle, die am frühen Morgen unterwegs sind, ein vermeidbares Risiko dar“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Straßenreinigung startet mit doppelter Besetzung

Die Straßenreinigung war am Donnerstag, 1. Januar, ab 6 Uhr in der Innenstadt unterwegs – mit doppelt so vielen Mitarbeitenden wie sonst, da „die Reinigung nach Silvester sehr aufwendig geworden ist.“

Straßenreinigung und Müllabfuhr. (Symbolbild)

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Straßenreinigung und Müllabfuhr. (Symbolbild)
Foto: Uwe Zucchi/dpa

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Straßenreinigung und Müllabfuhr. (Symbolbild)
Foto: Uwe Zucchi/dpa

Ihr Appell: Abgebrannte Feuerwerkskörper, leere Flaschen und andere Abfälle sollten von jedem und jeder nach dem Feiern selbst mitgenommen und zu Hause richtig entsorgt werden. Eine weitere Möglichkeit: „Wer ganz auf eigenes Feuerwerk verzichtet, schont nicht nur die Umwelt, sondern entlastet auch die Straßenreinigung.“

Eine Forderung, die kommendes Silvester wohl genauso relevant sein wird.

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