Für Younes Ebnoutalib (22) geht bei Eintracht Frankfurt ein Traum in Erfüllung.

Nach 12 Toren in 17 Zweitliga-Spielen für Elversberg wechselte er als Zweitliga-Toptorjäger (8 Mio. Euro Ablöse) zu seinem Lieblingsverein – zurück in seine Frankfurter Heimat. Und unterschrieb seinen ersten Millionenvertrag bis 2031. Doch beinahe wäre der Durchstarter, der vor zwei Jahren noch verletzt und vereinslos gewesen ist, gar nicht in Frankfurt gelandet.

Der neue Eintracht-Star spricht über …

…das Wolfsburg-Interesse: „Es war schon sehr ernst. Ich habe es mir auch sehr, sehr gut überlegt, mit meinem Berater zusammen, mit meiner Familie zusammen. Aber als dann Eintracht ernst machte, dann musste ich halt hierhin.“

Ebnoutalib sucht mit Eltern neues Zuhause

…seine Familie: „Früher war es halt immer so, dass ich nach dem Training nach Hause komme und alleine bin. Jetzt fahre ich nach dem Training nach Hause und die ganze Familie ist da. Ich wohne gerade noch bei meiner Familie. Aber wir wollen eigentlich auch zusammen umziehen. Das ist in Planung.“

…seine Disziplin: „Cristiano Ronaldo war ja mein absolutes Idol, er hat ein sehr starkes Mindset. Wie mein Vater, er war auch trainingsverrückt und besessen davon. Ich glaube, das habe ich von ihm geerbt. In der sechsten Klasse ist einer meiner besten Freunde zurück in sein Heimatland gegangen. Und dann hatten wir von dem einen auf den anderen Tag gar keinen Kontakt mehr. Seitdem habe ich mich eher zurückgezogen und mich komplett auf meinen Fußball konzentriert. Ich war so komplett im Tunnelblick. Ich glaube, das hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt gerade bin.“

Dieser Ex-Eintracht-Star ist Ebnoutalibs Vorbild

…sein Idol: „Natürlich steht an allererster Stelle Ronaldo. Und dann kommt Aymen Barkok, der auch hier gespielt hat und den ich sehr gut kenne. Wir kommen aus der gleichen Gegend. Deshalb habe ich früher immer zu ihm hochgeguckt. Er war schon eine inspirierende Person für mich, weil er auch die gleiche Kultur und Vergangenheit hat. Wir haben immer noch Kontakt.“

…die neuen Gegner: „Es ist schon sehr krass, was für Namen da herumlaufen. Innerhalb von einem Jahr so einen Sprung zu machen und dann gegen Weltstars zu spielen, das ist schon sehr krass. Da bin ich auch stolz auf mich. Natürlich gehe ich mit Respekt dran, aber man muss auch an sich selbst glauben.“

… einen möglichen Einsatz am Freitag gegen Borussia Dortmund: „Ich würde sagen Schritt für Schritt. Ich versuche einfach, mich auf mich zu fokussieren. Mein Bestes zu geben im Training. Meine Qualitäten zu zeigen. Die Entscheidung liegt letztendlich beim Trainer.“