Ein ereignisreiches Jahr endet. Welche Geschichten bleiben in Erinnerung? Welche Artikel haben unsere Leserinnen und Leser besonders bewegt? Aufschluss darüber geben die Aufrufzahlen der Artikel auf der Internetseite unserer Redaktion. Manche wurden mehr als 100.000 Mal angeklickt. Das sind elf der meistgelesenen Artikel des Jahres:

Was machen 18 Polopferde auf der A8?

  • Polopferde auf der Autobahn Gleich zu Beginn des Jahres sorgte diese Schlagzeile für Aufsehen: „Transporter mit 18 Pferden auf der A8 gestoppt – sie waren auf dem Weg zum Polo World Cup.“ Dahinter steckt eine kuriose Meldung der Polizei. Die stoppte im Januar einen Transporter samt Anhänger auf dem 19 Polopferde aus Frankereich geladen waren. Das Problem: Der Fahrer hatte offenbar nicht den notwendigen Führerschein. Des Weiteren wurden die Tiere laut Polizei während des Transports nicht ordnungsgemäß versorgt. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt und verständigten das Veterinäramt. Die Pferde wurden vorübergehend in die Tierklinik nach Gessertshausen gebracht.

18 Polopferde wurden von der Polizei „in Gewahrsam“ genommen.

Icon vergrößern

18 Polopferde wurden von der Polizei „in Gewahrsam“ genommen.
Foto: Polizeipräsidium

Schließen

Icon Schließen

Icon vergrößern

Icon verkleinern

Icon Pfeil bewegen

18 Polopferde wurden von der Polizei „in Gewahrsam“ genommen.
Foto: Polizeipräsidium

  • Mutige Lkw-Fahrer stoppen Chaosfahrt auf der B17 Diese Geschichte berührt: Als eine Frau am Steuer eines Sattelzugs im Januar einen medizinischen Notfall hatte, reagierten zwei Männer richtig. Sonst wäre Schlimmeres passiert. Auf der viel befahrenen Bundesstraße fiel zwei Lastwagenfahrern die unsichere Fahrweise der 50-Jährigen auf. Sie setzten sich vor den 40-Tonner der Frau und bremsten den Sattelzug aus. Bei der Abfahrt Kaufering kam der Lastwagen zum Stehen. Wenig später war die Polizei zur Stelle. Die Beamten hatten zwischenzeitlich den Zeugen angerufen, der den Unfall-Lastwagen verfolgte. Er konnte über das Handy sofort die Stelle durchgeben. Dorthin wurde auch medizinische Hilfe für die Frau geschickt.
  • Maibaumklau: Bürgermeister droht mit Anzeige Brauchtum oder nicht? Diese Frage sorgte im Mai in Langenneufnach im südlichen Landkreis für Diskussion. „Es ist mal wieder ein Stück Tradition gestorben“, hieß es in einem Video, das in den Sozialen Medien kursierte. Aufgenommen wurde es von der Feuerwehr Siegertshofen. Diese hatte einen Baum im Wald entwendet, der angeblich der Maibaum von Langenneufnach werden sollte. Daraus entwickelte sich ein Streit, in dem sogar mit einer Anzeige wegen Diebstahls gedroht wurde. Am Ende konnte man sich dann offenbar ohne Anzeige einigen. Mal sehen, welche Aufreger die Mainacht im kommenden Jahr mit sich bringt.
  • Gefällte Buche offenbart eine Überraschung Kaum eine Meldung unserer Redaktion wurde online so häufig gelesen wie diese: Nach einer Baumfällung in Ottmarshausen zeigte sich nicht nur, dass der Baum einen massiven Pilzbefall hatte, sondern auch, dass noch etwas anderes im Stamm steckt. Ein ähnlich wie ein Projektil aussehendes Objekt trat im Inneren des Stamms zutage. Wenn man die Jahresringe des Baumes zählt, müsste es vor etwa 30 Jahren dort eingetreten sein. Wo es herkommt, konnte nicht geklärt werden.

Der Blick auf den Stamm der gefällten Buche in Ottmarshausen. Der rote Pfeil zeigt an, wo ein Projektil ähnliches Objekt entdeckt wurde - das wohl vor 30 Jahren in den Stamm eingedrungen ist.

Icon vergrößern

Der Blick auf den Stamm der gefällten Buche in Ottmarshausen. Der rote Pfeil zeigt an, wo ein Projektil ähnliches Objekt entdeckt wurde – das wohl vor 30 Jahren in den Stamm eingedrungen ist.
Foto: Tiefbauamt Neusäß

Schließen

Icon Schließen

Icon vergrößern

Icon verkleinern

Icon Pfeil bewegen

Der Blick auf den Stamm der gefällten Buche in Ottmarshausen. Der rote Pfeil zeigt an, wo ein Projektil ähnliches Objekt entdeckt wurde – das wohl vor 30 Jahren in den Stamm eingedrungen ist.
Foto: Tiefbauamt Neusäß

Tausende blieben im August vorrübergehend ohne Strom

  • 12.000 Haushalte ohne Strom Ging bei Ihnen im August auch das Licht aus? Dann leben Sie vermutlich in einem der rund 12.000 Haushalte, die im August von einem der größten Stromausfälle in der Geschichte des Landkreises betroffen waren. Heute wissen wir: Die Ursache dafür, dass in tausenden Wohnungen, Häusern, Firmen und auch in der großen Therme Titania stundenlang der Strom ausfiel, lag in einem defekten Kabel. Genauer gesagt in einem sogenannten Mittelspannungskabel in Gablingen. Es dauerte mehrere Tage bis der Schaden behoben werden konnte. Das Licht ging aber schon früher wieder an.
  • Eine bewegende Familiengeschichte Diese Geschichte bewegte viele unserer Leserinnen und Leser: Eine Familie aus Langweid hat Zwillinge. Die Kinder sind schwerbehindert. Eine Familie aus Langweid hatte im September eine Spendenaktion gestartet, bei der sich viele unserer Leserinnen und Leser beteiligten. Das Schicksal dieser beiden Kinder bewegt auch Patricia Messina aus Rohrenfels seit vielen Jahren. Vor acht Jahren kamen die Zwillinge von Lucia und Sascha Cantatore aus Langweid schwerst behindert zur Welt. Das Schicksal der Familie, mit der sie sehr eng befreundet ist, erschütterte sie von Beginn an. Fast 500 Spenden gingen ein. So kamen mehr als 25.000 Euro zusammen.

Die beiden Zwillinge Philipp und Lucia Cantatore aus Langweid sind schwerbehindert. Das stellt ihre Mutter vor viele Herausforderungen. Sie hatte eine Spendenaktion im Internet gestartet.

Icon vergrößern

Die beiden Zwillinge Philipp und Lucia Cantatore aus Langweid sind schwerbehindert. Das stellt ihre Mutter vor viele Herausforderungen. Sie hatte eine Spendenaktion im Internet gestartet.
Foto: Cantatore

Schließen

Icon Schließen

Icon vergrößern

Icon verkleinern

Icon Pfeil bewegen

Die beiden Zwillinge Philipp und Lucia Cantatore aus Langweid sind schwerbehindert. Das stellt ihre Mutter vor viele Herausforderungen. Sie hatte eine Spendenaktion im Internet gestartet.
Foto: Cantatore

Hygieneskandal bei Kaufland sorgte auch in der Region für Ekel

  • Hygieneskandal bei Kaufland Es waren Bilder, die Ekel erzeugen. Dort, wo täglich tausende Menschen ihre Lebensmittel kaufen, wucherte Schimmel, krabbelten Mäuse, wurde eigentlich abgelaufene Ware verkauft. Ein Reporterteam des Magazins Stern und des TV-Senders RTL hatte diese Bilder zum Teil mit versteckter Kamera in dutzenden Filialen der Supermarktkette Kaufland aufgenommen. Dabei wurde auch in dem großen Supermarkt in Neusäß gedreht. Auf Nachfrage unserer Redaktion äußerte sich Kaufland zu den Zuständen in der Neusässer Filiale. Kaufland kündigte an, die Vorfälle umfassend zu überprüfen und Maßnahmen zur Behebung der Mängel einzuleiten.
  • Im Wald mit einem Pilzfluencer Rainer Berchtenbreiter erreicht mit seinen Videos aus dem Wald Tausende. Bei der Pilzsuche erklärte er, worauf bei der Pilzsuche in den heimischen Wäldern zu achten ist. Unsere Redaktion traf den Pilzsammler im Wald bei Altenmünster. Dabei verriet er zum Beispiel, wo sich die Suche in der Regel lohnt: Dort, wo der Boden moosig ist, aber leichter Sonnenschein durchkommt. Im Idealfall hat es ein paar Tage vorher geregnet. Grundsätzlich biete sich dafür jeder Wald in der Region und auch jede Jahreszeit an. Am meisten Pilze gibt es aber im Herbst. Die Hauptsaison für Speisepilze in Deutschland reicht von Ende August bis Oktober. 

Zaun zu hoch? Diese Geschichte ist kurios

  • Zaun zu hoch? Das klingt kurios: Weil der Zaun 30 Zentimeter zu hoch ist, landeten Nachbarn aus Königsbrunn in diesem Jahr vor Gericht. Es ging zum einen um eine 1,5 Meter hohe Garteneinfriedung, bestehend aus Gabionen, kombiniert mit Holzzaun. Eine Nachbarin hatte darüber mit den Eigentümern schon einen privaten Rechtsstreit geführt und laut städtischen Unterlagen verloren, dann erfolgte eine Anzeige. Die Eigentümer wollten nun eine nachträgliche Genehmigung durch die Stadt. Die Stadt erteilte den Eigentümern aber keine Ausnahme. 
  • Gibt es in der Region ein Känguru-Rudel? Seit Jahren lässt sich das Stauden-Känguru regelmäßig im Augsburger Umland blicken. Gibt es gar mehr als eines? Diese Frage sorgte erst im November für Aufsehen. Denn die jüngsten Bilder von einem Känguru, die im südlichen Landkreis gemacht wurden, werfen viele Fragen auf: Handelt es sich beim fotografierten Känguru um das Tier, das schon vor Jahren in den Westlichen Wäldern gesehen wurde? Kann ein Känguru überhaupt jahrelang alleine überleben? Oder gibt es in den Stauden vielleicht einen Familienclan, der noch gänzlich unentdeckt ist? Abschließend geklärt werden konnten diese Fragen auch in diesem Jahr nicht. Es bleibt also spannend.

Im Oktober 2025 wurde das Känguru an der Grenze zum Landkreis Unterallgäu gesehen.

Icon vergrößern

Im Oktober 2025 wurde das Känguru an der Grenze zum Landkreis Unterallgäu gesehen.
Foto: Jürgen Herzing / Hans Rudolf

Schließen

Icon Schließen

Icon vergrößern

Icon verkleinern

Icon Pfeil bewegen

Im Oktober 2025 wurde das Känguru an der Grenze zum Landkreis Unterallgäu gesehen.
Foto: Jürgen Herzing / Hans Rudolf

PM in Untermeitingen schließt nach 27 Jahren

  • PM in Untermeitingen: Eine Ära geht zu Ende Diese Nachricht ist noch nicht alt, zählt aber dennoch zu den meistgelesenen in diesem Jahr. Nach langem Hin- und Her wegen des Brandschutzes schließt die bekannte Disco im südlichen Landkreis. Nach 27 Jahren ist damit Schluss, hieß es im Dezember. Bereits im November hat Egger gesagt, dass er 2026 für mindestens zehn Monate schließen müsse, um umfassend zu renovieren.
  • Philipp Kinne

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • Kopfschütteln

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • Kaufland

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis