Ademola Lookman und Victor Osimhen bejubeln die Führung von Nigeria

Stand: 05.01.2026 22:11 Uhr

Nigeria steht im Viertelfinale des 35. Afrika-Cups in Marokko. Die „Super Eagles“ ließen Außenseiter Mosambik im verregneten Fes beim 4:0 (2:0) keine Chance.

Die Treffer für die jederzeit hochüberlegenen Westafrikaner erzielten Ademola Lookman (20.), zweimal Victor Osimhen (25., 47.) und Akor Adams (75.). Im Viertelfinale treffen die „Super Eagles“ auf den Sieger der Partie Algerien gegen DR Kongo.

Nigeria legt los wie die Feuerwehr

Favoritensiege hatten die bisherigen Achtelfinalspiele beim Afrika-Cup gekennzeichnet. Nigeria wollte da nicht hinten anstehen, ging die Partie gegen Außenseiter Mosambik mit viel Schwung an. Und tatsächlich lag der Ball nach nicht einmal zwei Minuten Spielzeit im Tor der Südost-Afrikaner. Victor Osimhen hatte aus kurzer Distanz vollstreckt. Doch der Stürmerstar Nigerias hatte knapp im Abseits gestanden.

Überhaupt hatte der Angreifer von Galatasaray Istanbul erst einmal die Blicke auf sich gezogen. Denn nach Moanten mit Gesichtsschutz trat der 27-Jährige erstmals wieder einmal „Oben ohne“ an. Bei erneut grauenvollem Regenwetter in Fes blieben die „Super Eagles“ aber dran. Sie spielten zielstrebig nach vorn und hielten das Tempo hoch. Ademola Lookman trieb immer wieder an, Osimhen wirbelte weiter vorn. Mosambik, bei dem der deutsche Viertligaspieler Stanley Ratifo (Chemie Leipzig) diesmal nur auf der Bank saß, konnte sich kaum einmal befreien.

Lookman und Osimhen bringen Nigeria auf Kurs

Die Führung war nur eine Frage der Zeit – in der 20. Minute war’s soweit: Über links bereitete Akor Adams mustergültig für Lookman vor, der im Zentrum nur noch den Fuß hinhalten musste – es stand 1:0. Nigeria hat in der Offensive so einiges zu bieten, das musste der Außenseiter an diesem verregneten Abend schmerzvoll erfahren.

Zehn Minuten nach dem 1:0 der zweite Treffer: Wieder ging’s über links, diesmal hatte sich Lookman auf die Außenposition gestohlen. Seine Flanke fand Osimhen, der – mittlerweile doch wieder mit Maske – problemlos aus fünf Metern zum 2:0 vollenden konnte.

Lookman ist nicht zu stoppen

Es war ein Klassenunterschied. Der sich nach der Pause auch gleich wieder auf der Anzeigetafel ausdrückte. Der nicht zu haltende Lookman vernaschte auf der linken Seite gleich zwei Gegenspieler, legte von der Grundlinie aus mustergültig quer – für Osimhen war das 3:0 eine ganz leichte Aufgabe – es war der 3. Turniertreffer des Torjägers (47.).

Nigeria, das in der Gruppenphase nach einer 3:0-Führung gegen Tunesien noch zittern musste und nur mit 3:2 gewann, blieb diesmal souverän. Und auch Akor Adams durfte am Ende noch einmal jubeln. Der 25-Jährige vom FC Sevilla versenkte die Kugel in der 75. Minute aus halbrechter Position zum 4:0.