Kinder, Küche, Kirche – Klavier?
Während noch im 18. Jahrhundert im wesentlichen der Adel Träger des öffentlichen Musiklebens war, öffnete es sich im 19. Jahrhundert zunehmend dem gehobenen und mittleren Bürgertum. Dabei gewann das Musizieren im halböffentlichen und privaten Raum, z.B. in Salons, an Bedeutung.
Das Klavier stand im Zentrum solcher Veranstaltungen.
Mit Beispielen romantischer Klaviermusik (R. Schumann, Fanny Hensel, F. Chopin) führt Marielen Laufenberg-Simmler in verschiedene Aspekte der bürgerlichen Musikpraxis im 19. Jahrhundert ein. Sie beleuchtet etwa die Rolle der Frau als Pianistin und in der Gesellschaft.
Marielen Laufenberg-Simmler hat Musik (Hauptfach Klavier) und Germnasitik studiert und bis zu ihrer Pensionierung an der Schillerschule in Bochum unterrichtet