Franken bibbert
DWD gibt Warnung vor Frost und Glätte heraus
06.01.2026 – 01:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Nachtaufnahme vom verschneiten Ensemble aus Weinstadel, Wasserturm, Henkerhaus und Henkersteg in Nürnberg: Der DWD hat eine amtliche Warnung vor strengem Frost für die gesamte Region herausgegeben. (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago-images-bilder)
Frost und Schnee erfassen Nürnberg: Die Temperaturen stürzen auf bis zu minus 12 Grad. In einer Nacht droht sogar Unwettergefahr.
Nürnberg steht eine kalte Woche bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Region eine amtliche Warnung herausgegeben. In der Nacht zum Dienstag sinken die Temperaturen in Franken auf rund minus 12 Grad – im westlichen Franken bleibt es mit etwa minus 4 Grad etwas milder.
Anders als das vorhergesagte Wetter im Süden Bayerns rund um München, ziehen über Nürnberg und Franken von Nordwesten her neue Wolken auf, die ein paar Schneeflocken bringen. Der DWD warnt daher für die Nacht zum Dienstag vor Glätte durch geringfügigen Schneefall. Zusätzlich ist mit gefrorener Nässe und vereinzelt geringer Reifglätte zu rechnen.
Der DWD stuft die Wetterlage als „Markantes Wetter“ ein und warnt Nürnbergerinnen und Nürnberger vor mehreren Gefahren: Neben möglichen erheblichen Frostschäden drohen Unterkühlung bei längerem Aufenthalt im Freien sowie einfrierende Wasserleitungen. Die Behörde empfiehlt, Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen: etwa Pflanzen abzudecken oder Wasser aus Außenleitungen abzulassen. Längere Aufenthalte im Freien sollten vermieden werden.
Verantwortlich für die Wetterlage ist ein Ableger des Azorenhochs Andreas, während von Nordwesten her ein Tiefausläufer des Tiefs Birte nach Bayern zieht.
Auch tagsüber bleibt es in Nürnberg kalt: Am Dienstag herrscht Dauerfrost bei Höchstwerten zwischen minus 5 und minus 1 Grad. Der Himmel zeigt sich überwiegend stark bewölkt, nennenswerten Schneefall erwartet der DWD jedoch nicht. Der Wind weht schwach aus westlicher Richtung.
In der Nacht zum Mittwoch setzt sich der mäßige Frost fort, mit Tiefstwerten zwischen minus 6 und minus 9 Grad. Am Mittwoch selbst ziehen im Norden Bayerns einige Wolken durch bei Höchstwerten bis maximal 0 Grad, am Untermain kann es etwas milder werden.
Zum Ende der Woche ändert sich die Wetterlage deutlich. In der Nacht zum Freitag besteht laut DWD hohe Unwettergefahr: Schneefall geht in Regen über, dabei droht Glatteis. Am Freitag selbst werden verbreitet starke bis stürmische Böen aus Südwest erwartet, im Westen vereinzelt auch Sturmböen.
