Das sollten Bürger beachten
Labor bestätigt: Geflügelpest hat Dresden erreicht
05.01.2026 – 15:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Graugans (Symboldbild): Mehrere Gänse haben in Dresden ihr Leben verloren. (Quelle: Daniel Karmann/dpa/Archiv/dpa)
Jetzt ist es offiziell bestätigt. Zwei tote Graugänse an der Kiesgrube in Leuben trugen den gefährlichen H5N1-Erreger.
Die Geflügelpest hat Dresden erreicht. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit bestätigte den H5N1-Erreger bei zwei Graugänsen, die Ende Dezember tot an der Kiesgrube in Leuben gefunden wurden. Es ist der erste Nachweis in diesem Winter in Dresden, teilte die Stadt am Montag mit.
Das Veterinäramt mahnt daher zu besonderer Vorsicht: Wer im Stadtgebiet tote Vögel findet, solle diese nicht berühren. Stattdessen solle man den Fund bei der Feuerwehr unter 0351-501210 melden. Diese Nummer sei rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende. Die Kadaver würden dann geborgen und bei Bedarf auf das hochansteckende Virus untersucht.
Für Menschen in Sachsen besteht derzeit keine Gefahr, so die Stadt weiter. Geflügelfleisch und verarbeitete Produkte könnten bedenkenlos gegessen werden. Die üblichen Hygieneregeln bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch sollten eingehalten werden.
