Stand: 05.01.2026 20:58 Uhr
Seit Samstag sind Tausende Haushalte im Berliner Südwesten ohne Strom. Nachdem am Sonntag die Großschadenslage ausgerufen wurde, soll nun Unterstützung aus ganz Deutschland kommen – auch aus dem Landkreis Oldenburg.
Dort ist die Fachgruppe Elektroversorgung des Technischen Hilfswerks (THW) aus dem Ortsverband Hude/Bookholzberg am Montag alarmiert worden. Die Fachgruppe soll in Berlin bei der Notstromversorgung unterstützen, erzählt Arne Wiechmann, Ortsleiter des THW. Wiechmann zufolge fährt die Gruppe mit neun Helfern in die Hauptstadt. Im Gepäck haben sie laut Wiechmann Elektrowerkzeuge, Kabel und eine große Netzersatzanlage – auch Notstromersatzaggregat genannt. Damit kann Strom in Häuser, Krankenhäuser und Supermärkte eingespeist werden. Nach Schätzungen von Wiechmann könnte der Einsatz in Berlin bis Donnerstag oder Freitag dauern.

Mehrere Landkreise in Niedersachsen informieren Bürger über die richtige Vorsorge im Ernstfall. Dabei geht es vor allem um Selbsthilfe.

Die Energieunternehmen sprechen von hoher Sicherheit. Leitungen könnten zwar getroffen werden, aber wohl mit geringeren Folgen.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 05.01.2026 | 20:00 Uhr