Die siebenjährige Mila Schreibmüller aus Neukirch hat eine schwere Zeit hinter sich. Nach sechs Monaten Chemotherapie konnte sie den letzten Schritt ihrer Behandlung feiern: Der Hickman-Katheter wurde entfernt. Dieser spezielle Zentralvenenkatheter hatte ihr während der Behandlung geholfen. Die Chemotherapie war notwendig geworden, nachdem im Juli ein Non-Hodgkin-Lymphom in ihrem Bauch diagnostiziert wurde.
Im St.-Elisabethen-Klinikum Ravensburg wurde der Abschluss dieser schwierigen Phase gefeiert. Mila erhielt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Super Hero“, das von ihrem Betreuungsteam auf der Rückseite unterschrieben wurde. „Wir sind große Fans von dir. Du warst unglaublich tapfer“, sagten Denise Lienemann und Sandra Kohl von der Kinderspezialambulanz.
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Mila war während der Chemotherapie an der Universitätsklinik in Tübingen behandelt worden. Zwischen den Behandlungen wurde sie jedoch wohnortnah im Klinikum betreut. Dort übernahm Oberarzt Martin Riester die medizinische Versorgung, darunter Bluttransfusionen, Fieberbehandlungen und Kontrollen. Auch die Nachsorge beginnt nun im Ravensburger Klinikum. Etwa 50 Kinder mit Krebserkrankungen werden dort derzeit von Riester und seinem Team begleitet.