Starker Schneefall hat Frankreich am Montag (5. Januar) fest im Griff und sorgt für ein Verkehrschaos mit weitreichenden Konsequenzen. Besonders betroffen sind die beiden Pariser Flughäfen Charles-de-Gaulle und Orly.
An diesen Flughäfen mussten die Fluggesellschaften rund 15 Prozent der Flüge streichen. Das bestätigte der französische Verkehrsminister Philippe Tabarot am Montagnachmittag.
Frankreichs Fluhafen kämpfen mit dem Schnee
Die Flugausfälle seien notwendig, um die Start- und Landebahnen von Schnee und Eis zu räumen und Maschinen für sichere Abläufe vorzubereiten.
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Am Flughafen Charles-de-Gaulle wird das Schneechaos voraussichtlich bis 20 Uhr andauern und am Flughafen Paris-Orly sogar bis 23 Uhr, so die Behörden.
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Schneefall legt Frankreichs Verkehr lahm
Schnee und frostige Temperaturen haben auch auf den Straßen zu massiven Problemen geführt. In der Normandie, der Bretagne und im Großraum Paris bildeten sich kilometerlange Staus – insgesamt waren 850 Kilometer betroffen, ein Rekordwert! Die eisigen Fahrbahnen sorgten für weitere Stockungen und Geduldsproben bei Autofahrern in ganz Frankreich.
Auch der Hochgeschwindigkeitszug TGV konnte seinem Namen nicht gerecht werden. Statt mit den gewohnt schnellen 300 Stundenkilometern fuhr er nur mit 200 km/h durch das Land. Laut dem Wetterdienst Météo-France hält die Kälte Frankreich weiterhin in Atem, im ganzen Land sinken die Temperaturen auf frostiges Niveau.
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Frankreich erlebt ein wahres Schnee-Chaos, das die Geduld vieler Reisender auf die Probe stellt. Während die Flughäfen mit Hochdruck an der Räumung arbeiten, hoffen viele Betroffene, dass sich die Lage bald entspannt.
Auch in Amsterm sollen laut der Nachrichtenagentur ANP am Montag 450 Flüge gestrichen worden. Bis zum Mittag waren hier keine Landungen mölich. Maschinen mit dem Ziel Amsterdam seien zu anderen Flughäfen umgeleitet worden. (mit dpa)