Region. Das EUROPE DIRECT (ED) NordOstHessen beim Regierungspräsidium (RP) Kassel wird auch in der Förderperiode 2026-2030 von der Europäischen Kommission gefördert. Als regionaler Ansprechpartner für europäische Themen bleibt das Informationszentrum damit in der Region NordOstHessen verankert. Das ED NordOstHessen ist weiterhin erste Anlaufstelle für Bürger, Vereine und Schulen, wenn es um europäische Politik, Förderungen oder Lehr- und Lernmaterialien geht.
Alexander Lütt (Sachbearbeiter EUROPE DIRECT NordOstHessen), Regierungspräsident Mark Weinmeister, Friederike Bischoff (Managerin EUROPE DIRECT NordOstHessen). Foto: N.N. | RP Kassel
Direktverbindung für Europa im Alltag
Regierungspräsident Mark Weinmeister gratulierte dem Team des ED NordOstHessen zur erfolgreichen Förderzusage: „Europa ist täglich unter uns, begegnet uns im Alltag und prägt unsere Gesellschaft mehr als viele denken. Es freut mich persönlich sehr, dass das EUROPE DIRECT in der Region NordOstHessen erhalten bleibt. Zahlreiche Vereine, Schulen und Bürgerinnen und Bürger haben bereits von den Veranstaltungen und Aktionen des Informationszentrums profitiert. Mindestens für die folgenden fünf Jahre wird das so bleiben. Wir freuen uns, mit dem EUROPE DIRECT eine direkte Verbindung von Brüssel in die Region zu schlagen.“
Ebenfalls erfreut über die Förderzusage ist Friederike Bischoff, Managerin des EUROPE DIRECT NordOstHessen: „Für dieses Jahr haben wir wieder ein abwechslungsreiches Programm für die Bürgerinnen und Bürger NordOstHessens. Neben den bekannten digitalen Veranstaltungen zu Fördermitteln der Europäischen Union legen wir einen Fokus auf die mögliche Erweiterung der EU sowie die Cyber- und Informationssicherheit in Europa. Wir planen verschiedenste Aktionen, etwa Dialog-, Kultur- oder Bildungsformate, um Menschen aller Altersgruppen sowie Politik- und Wirtschaftsakteure zu erreichen und Lust auf Europa zu machen.“
Alle ED-Angebote sind kostenfrei
Als Teil des europaweiten EUROPE DIRECT-Netzwerks ist das EUROPE DIRECT NordOstHessen erste Anlaufstelle für die Bürger in der Region und stärkt ihren Dialog mit der EU.
• Das EUROPE DIRECT informiert bei Veranstaltungen und mit Infoständen zur Europäischen Union und zu europäischen Themen. Dabei hat es ein breites Netz an Kooperationspartnern in der Region und auf Landesebene.
• Für Schulen und Interessierte aller Altersgruppen liegen Publikationen in den Büros bereit und werden an ausgewählten Regalen im Stadtgebiet Kassel verteilt.
• Lehrkräfte und Schulen erhalten zahlreiche Lehr- und Lernmaterialien für Ihre Schülerinnen und Schüler und für den Unterricht. Dazu gehört etwa auch die Leihausstellung „EUonTour“.
• Das Informationszentrum unterstützt bei der Recherche und Erstinformation zu Fördermitteln der EU. Im Fokus stehen dabei junge Menschen und Vereine.
• Auf Anfrage vermittelt das EUROPE DIRECT NordOstHessen ausgewählte Referentinnen und Referenten des Team EUROPE DIRECT Speaker Pools für Vorträge in Schulen oder bei Veranstaltungen sowie für die Teilnahme auf Podien.
Alle Angebote des EDs sind kostenfrei. Das Team aus ED-Managerin Friederike Bischoff und Alexander Lütt steht per Mail und telefonisch für Fragen zur Verfügung.
Laufzeit bis 2030
Die fünfjährige Fördergeneration der EUROPE DIRECTs läuft vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2030. Europaweit wird es über 400 Informationszentren geben, in Deutschland werden 48 EUROPE DIRECTs an den Start gehen. Träger der Zentren können etwa kommunale oder regionale Gebietskörperschaften, private Einrichtungen mit öffentlichem Auftrag oder Vereine sein. Für die Koordinierung der deutschen EUROPE DIRECTs ist die Kommunalvertretung der Europäischen Kommission in München zuständig. Neben dem ED NordOstHessen in Kassel gibt in Hessen in der aktuellen Förderperiode drei weitere EUROPE DIRECTS: Gießen, Frankfurt und Relais Rhein/Main (Offenbach).
Viele Veranstaltungen im ED-Netzwerk
Das EUROPE DIRECT NordOstHessen beim Regierungspräsidium Kassel ist seit 2018 Teil des EUROPE-DIRECT-Netzwerks in Deutschland und Anlaufstelle für Europathemen in der Region. Die Zentren organisieren Veranstaltungen, Workshops, Bürgerdialoge oder Präsentationen in Schulen, um die Menschen in der Region in die Debatten zu aktuellen EU-Themen einzubinden und Grundlagenwissen über die Europäische Union zu vermitteln.
Regierungspräsidium Kassel
red