Erst der Rücktritt, dann die Absage!

Sorgen um Novak Djokovic (38)! Die Tennis-Ikone hat das Turnier in Adelaide abgesagt, bei dem sie sich auf die Australian Open (18. Januar bis 1. Februar) vorbereiten wollte. Zuvor war der Serbe schon aus der Spieler-Gewerkschaft Professional Tennis Player Association (PTPA) ausgetreten, die er einst selbst mitgründete. Was ist los mit dem Wahl-Griechen, der im Spätsommer 2025 in die Nähe von Athen gezogen war?

In Melbourne will die Rekord-Nummer 1 ihren 25. Grand-Slam-Titel holen. Doch die Form dafür scheint Djokovic nicht zu haben. Seine Absage für sein einziges Vorbereitungsturnier auf das erste Major des Jahres begründete er in den sozialen Medien mit mangelnder Fitness. Djokovic: „Ich bin körperlich nicht bereit, nächste Woche in Adelaide zu spielen. Für mich ist das sehr enttäuschend, denn ich habe großartige Erinnerungen an meinen Sieg hier vor zwei Jahren. Ich war sehr aufgeregt, zurückzukommen, denn es fühlt sich an, als spiele ich zu Hause.“

Novak Djokovic ist körperlich nicht in der Lage, in Adelaide zu spielen

Novak Djokovic ist körperlich nicht in der Lage, in Adelaide zu spielen

Foto: AP

Schon seit einigen Jahren konzentriert sich der mit 24 Titeln Rekord-Grand-Slam-Champion nur noch auf die vier größten Turniere des Jahres. Dazu ein Vorbereitungsturnier vor Melbourne, Paris, Wimbledon und New York, viel mehr gibt es nicht mehr vom „Djoker“. „Mein Fokus liegt nun auf der Vorbereitung auf die Australian Open“, schreibt Djokovic. Diese hat er schon zehnmal gewonnen, so oft wie kein anderer Profi in der Geschichte.

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Auch im vergangenen Jahr streikte im Januar sein Körper. Da gab er im Halbfinale gegen Alexander Zverev (28) nach dem ersten Satz verletzt auf. Auch bei den anderen drei Grand-Slam-Turnieren erreichte er kein Finale mehr, ist aber immer noch die Nummer 4 der Welt.

Sein Abgang bei der Spieler-Gewerkschaft PTPA kam am Sonntag dagegen überraschend. „Meine Werte und meine Herangehensweise stimmen nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation überein“, erklärte er ebenfalls in seinen sozialen Netzwerken. Konkreter wurde er nicht. In den vergangenen Monaten polterte die PTPA vor allem gegen den eng getakteten Turnier-Kalender und legte sich wiederholt mit der Männertennis-Organisation ATP, dem Frauen-Pendant WTA und dem Weltverband ITF an.