Der 1. FC Nürnberg muss Pape Demba Diop (22) wie erwartet vorzeitig wieder ziehen lassen. Der Zweitligist bestätigt, dass Ligue 1-Klub Racing Straßburg die entsprechende Klausel gezogen hat, um die Leihe abzubrechen und den Mittelfeldspieler zurückzubeordern. „Wir bedauern die Entscheidung von Straßburg sehr, da wir die Leihe mit Demba gerne fortgesetzt hätten. Aus unserer Sicht hat er sehr gut in unser bestehendes Team gepasst“, sagt FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou.

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Diop absolvierte zehn Partien für die Franken – aus Sicht von Straßburg zu wenig. „Als Demba sich Ende Oktober eine Zerrung im Sprunggelenk zugezogen hat, haben wir ihn in der Phase – in der er nicht 100 Prozent belastbar war – teilweise geschont, um kein Risiko einzugehen. Dadurch ist er natürlich auf weniger Spielzeit gekommen. Das Vorgehen hat jedoch am Ende dazu geführt, dass die Eigentümer des Vereins mit der Einsatzzeit nicht zufrieden waren und somit die Entscheidung getroffen haben“, erklärt Chatzialexiou.