Projektentwickler Bonava hat 55 bezahlbare Mietwohnungen im Quartier „Lichtenrader Bogen“ an die landeseigene degewo verkauft. Das Projekt kombiniert geförderte Wohnungen, Kitas und nachhaltige Energieversorgung. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.
Neben Eigentumswohnungen realisiert Projektentwickler Bonava im „Lichtenrader Bogen“ bis 2027 auch 55 bezahlbare Mietwohnungen für die degewo. / © Visualisierung: Bonava
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Der bundesweit tätige Wohnprojektentwickler Bonava hat zum Jahresende 2025 insgesamt vier Wohnprojekte mit 354 Mietwohnungen in Berlin, Hamburg und Leipzig veräußert. Rund 50 Prozent der Wohnungen sind gefördert, viele davon barrierefrei. Das Transaktionsvolumen liegt bei rund 113 Millionen Euro. Käufer sind kommunale Wohnungsbaugesellschaften sowie institutionelle Investoren.
In Berlin gingen 144 Mietwohnungen im „Cecilien-Carré“ an die landeseigene GESOBAU, weitere 55 Mietwohnungen im Quartier „Lichtenrader Bogen“ übernimmt die ebenfalls landeseigene degewo. Mit dem Kauf der Mietwohnungen baut die degewo ihren Bestand im Berliner Süden aus.
„Lichtenrader Bogen“: 55 Mietwohnungen sollen bis 2027 für die degewo gebaut werden
Neben 79 Eigentumswohnungen, die ebenfalls von Bonava realisiert werden, entstehen am Lichtenrader Damm im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg in den kommenden Monaten auch 55 Mietwohnungen für die degewo. 41 Wohnungen sollen gefördert sein, 18 sind barrierefrei geplant. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen, die schlüsselfertige Übergabe an die degewo soll Ende 2027 erfolgen.
Die durchschnittliche Wohnungsgröße liegt bei etwa 70 Quadratmetern und richtet sich vor allem an Familien. Ergänzt wird das Wohnangebot durch zwei Kindertagespflegestellen im Erdgeschoss, die Platz für die Betreuung von insgesamt 15 Kindern bieten.
Biodiversitätsdach und Photovoltaik: So soll das Quartier zukunftsfähig betrieben werden
Das Projekt setzt auf einen klaren Nachhaltigkeitsansatz. Geplant ist eine Bauweise im EH55-Standard, ergänzt durch ein Biodiversitätsdach. Photovoltaikanlagen erzeugen Strom, die Wärmeversorgung erfolgt über Wärmepumpen auf dem Dach, unterstützt durch Strom für Spitzenlasten. Damit soll das Quartier sowohl energieeffizient als auch zukunftsfähig betrieben werden.
Auch eine nachhaltige Mobilitätsinfrastruktur ist mitgedacht: Für die Mieterinnen und Mieter stehen 111 Fahrradstellplätze sowie sieben Stellplätze für Lastenräder in Fahrradräumen und privaten Kellerabteilen zur Verfügung. Damit will das Projekt auf veränderte Mobilitätsbedürfnisse im urbanen Raum reagieren.
Lichtenrade: degewo stärkt Angebot im Berliner Süden mit Kauf von bezahlbaren Wohnungen
Die Lage in Lichtenrade gilt als familienfreundlich und gut angebunden. Einkaufsmöglichkeiten, Kitas, Schulen und Freizeitangebote befinden sich in unmittelbarer Nähe. Eine Bushaltestelle direkt vor dem Gebäude sowie die Nähe zum S-Bahnhof Lichtenrade sorgen für eine schnelle Verbindung in die Berliner Innenstadt.
Mit dem Verkauf der Wohnungen im „Lichtenrader Bogen“ stärkt die degewo gezielt ihr Angebot im Berliner Süden. Gleichzeitig unterstreicht Projektentwickler Bonava mit den Verkäufen in Berlin, Hamburg und Leipzig seine strategische Ausrichtung auf bezahlbaren, geförderten und nachhaltigen Wohnungsbau.
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Quellen: Bonava


