Der Film läuft, doch die Stimmen klingen blechern und der Bass bleibt aus. Wer das kennt, denkt schnell über eine Soundbar nach. Sie soll satten Klang liefern – ohne große Anlage, ohne Kabelsalat. Im Test zeigen wir, welche Standalone-Modelle bis 1.000 Euro das schaffen. Und wo Preis und Leistung wirklich stimmen. Der Fokus: Sound, Ausstattung und Funktionen.
Die besten Soundbars
Kompakte Bauweise, klarer Klang, kein Kabelchaos: Diese Soundbars zeigen, dass weniger mehr sein kann. Hier die Sieger des Tests.
Testsieger: Sennheiser Ambeo Soundbar
Die Sennheiser Ambeo Soundbar Plus bietet zahlreiche Funktionen und starken Klang. Ihr virtuelles 7.1.4-Set-up mit neun Treibern liefert rund 400 Watt Leistung. Sie unterstützt Dolby Atmos, DTS:X, MPEG-H und 360 Reality Audio. Streaming funktioniert über Bluetooth, AirPlay 2, Chromecast, Spotify und Tidal.
Sennheiser Ambeo Soundbar
Das AMBEO-3D-Processing und die automatische Einmessung per Mikrofon erzeugen eine beeindruckend räumliche Klangkulisse.
Bei Leistung und Klang überzeugt die Soundbar mit breiter Bühne, präzisen Effekten und kräftigem Bass auch ohne externen Subwoofer. Stimmen bleiben in Filmen gut verständlich. Ein Dialogmodus hilft bei leisen Szenen zusätzlich. Nur der ganz tiefe Kinobass fehlt ohne zusätzlichen Ambeo-Sub, der auf Wunsch nachgerüstet werden kann.
Im Test überzeugte die Ambeo Plus mit räumlichem Klang und kräftigem Bass auch ohne Subwoofer.
© IMTEST/Stefan Schomberg
Die Benutzerfreundlichkeit ist gut: Einfacher Anschluss per HDMI-eARC, komplette Steuerung per App inklusive kurzem automatischem Einmessen des Aufstellraums und eine klar strukturierte Fernbedienung sind sehr hilfreich.
Die Smart-Control-App bietet Klangmodi, EQ, AMBEO-Intensität und Quellenwahl; Alexa ist direkt integriert, Google Home und AirPlay-Multiroom werden unterstützt. Nur ein Display fehlt zur Perfektion.
Die automatische Einmessung und die umfangreiche App-Steuerung sorgten für eine besonders einfache Einrichtung. © IMTEST/ Stefan Schomberg
Beim Preis-Leistungs-Verhältnis steht vor allem die starke Leistung im Vordergrund: Die UVP liegt bei 1.499 Euro, im Handel ist die Ambeo Plus ab 850 Euro zu finden – teuer, aber angesichts Ausstattung, Verarbeitung und Klang vertretbar.
Warum Testsieger? Starker Klang, viel Ausstattung und tolle App inklusive Einmessung sorgen für einen Platz auf dem Siegertreppchen ganz oben. Besonders zu loben sind Räumlichkeit, Bass ohne externen Sub und die durchdachte Bedienung – deshalb ist sie die Referenz unter den Premium-Soundbars bis 1.000 Euro. Weitere Informationen finden Sie im ausführlichen Einzeltest.
- PRO
- Umfangreiche Ausstattung mit moderner App-Einmessung, vielen Streaming-Optionen und benutzerfreundlicher Bedienung sowie starkem, räumlichem Klang.
- KONTRA
- Kein Display und mit rund 850 Euro ein hoher Preis im oberen Segment.
IMTEST-Ergebnis:
gut 1,90
Preis-Leistungs-Sieger: Amazon Fire TV Soundbar Plus
Bei Funktionen und Features zeigt sich die Amazon Fire TV Soundbar Plus eher zurückhaltend. Sie ist eine 3.1-All-in-one-Soundbar mit integriertem Subwoofer, Dolby Atmos und DTS:X.
Amazon Fire TV Soundbar Plus
Sie bietet HDMI-eARC/ARC, einen optischen Eingang, USB und Bluetooth, dazu vier Klangmodi (Film, Musik, Sport, Nacht) sowie Dialogverstärkung und DTS TruVolume gegen Lautstärkesprünge. WLAN-Streaming oder Fire-TV-Oberfläche sind dagegen nicht integriert.
Trotz kompakter Bauweise überzeugt sie im Test mit klaren Dialogen dank Center-Kanal und Dialog-Enhancer. Auch der Bass fällt für ihre Größe überraschend kräftig aus.
Die einfache Handhabung per HDMI-eARC machte sie zur unkompliziertesten Lösung im Vergleich. © IMTEST/Stefan Schomberg
Für Serien, Nachrichten und Filme ist der Klanggewinn gegenüber TV-Lautsprechern deutlich hörbar, auch wenn die 3D-Effekte dezent bleiben. Musik gibt die Amazon-Soundbar solide wieder, ihre Stärke zeigt sie aber klar beim Heimkino.
Ebenso unkompliziert wie ihr Klangbild ist die Bedienung: HDMI-eARC anschließen – fertig. Gesteuert wird wahlweise mit der eigenen Fernbedienung oder bequem mit der des Fernsehers. Eine App ist nicht nötig, was die Nutzung angenehm einfach macht.
Auch beim Preis überzeugt sie. Die UVP liegt bei 269,99 Euro, in Aktionen fällt der Preis oft auf rund 160 Euro. Damit bietet die 3.1-Soundbar ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und einen günstigen Einstieg in die Dolby-Atmos-Welt.
Die Fire TV Soundbar Plus zeigte im Test klare Dialoge und überraschend kräftigen Bass für ihre Größe. © IMTEST/Stefan Schomberg
Warum Preis-Leistungs-Sieger? Ausschlaggebend sind die sehr gute Sprachverständlichkeit, einfache Bedienung und der insgesamt stimmige Klang zum besonders günstigen Preis – damit ist die Amazon Fire TV Soundbar Plus die attraktivste Budget-Soundbar für besseres TV-Audio. Mehr Informationen zum Gerät finden Sie im ausführlichen Einzeltest.
- PRO
- Sehr gute Sprachverständlichkeit, einfache Bedienung und stimmiger Klang, dazu ein attraktiver Preis, der in Aktionen oft auf rund 160 Euro fällt.
- KONTRA
- Begrenzter Funktionsumfang ohne WLAN-Streaming und ohne integrierte Fire-TV-Oberfläche, wodurch zusätzliche Hardware nötig wird.
IMTEST-Ergebnis:
befriedigend 2,93
von Max Sellmer 29.11.2025 – 17:32 Uhr15.12.2025 – 14:23 Uhr Soundbars: Die weiteren Top-Modelle
Neben den Testsiegern gibt es weitere Soundbars, die ohne externen Subwoofer und zusätzliche Rears durch spezielle Features, tollen Klang oder ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Diese Modelle werden im Folgenden vorgestellt.
Sonos Arc Ultra – bester Bass, beste Musik
Die Sonos Arc Ultra liefert, was man von einer Spitzen-Soundbar erwartet: differenzierten, druckvollen Klang mit klaren Dialogen und tiefem Bass. Letzterer lässt sich mit Sub 4 und Rear-Speakern noch erweitern.
Sonos Arc Ultra
Technisch ist sie umfassend ausgestattet – mit Dolby Atmos (9.1.4), WLAN, Bluetooth, AirPlay 2, Sprachsteuerung und Multiroom-Anbindung ans Sonos-Ökosystem.
Die Einrichtung gelingt dank HDMI-eARC, Sonos-App und Trueplay-Einmessung schnell und unkompliziert.
Die Arc Ultra bot im Test den tiefsten Bass und den ausgewogensten Musikklang unter den Standalone-Modellen. © IMTEST/Stefan Schomberg
Touchflächen am Gerät sowie die TV-Fernbedienung machen die Bedienung alltagstauglich. Eine eigene Fernbedienung gibt es jedoch nicht, ebenso fehlt ein Display.
Einrichtung und Bedienung über das Sonos-System funktionierten problemlos und alltagstauglich. © IMTEST/Stefan Schomberg
Mit einer UVP von 999 Euro und Straßenpreisen ab rund 680 Euro zählt sie zu den teuren Modellen – bietet dafür aber ein stimmiges Gesamtpaket.
Im Test überzeugte sie vor allem mit ihrer Musikwiedergabe: Für Musik ist sie die beste Standalone-Soundbar im Feld.
- PRO
- Technisch stark ausgestattet mit sehr guter Sprachsteuerung und Multiroom-Anbindung, dazu unkompliziert in der Einrichtung.
- KONTRA
- Fehlende Fernbedienung und kein Display schränken die Bedienung ein, zudem liegt der Preis mit 999 Euro hoch.
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,16
Bose Smart Ultra Soundbar – der beste Surround-Klang
Die Bose Smart Ultra Soundbar bietet Dolby Atmos, Bose TrueSpace, einen besonders guten KI-gestützten Dialogmodus, ADAPTiQ-Raumeinmessung sowie WLAN, Bluetooth, AirPlay 2, Chromecast und integrierte Alexa-/Google-Assistant-Sprachsteuerung.
Bose Smart Ultra Soundbar
Die Soundbar überzeugt mit kräftigem, detailreichem Klang und sehr klaren Stimmen. Bass und Surround lassen sich mit optionalen Subwoofern und Rear-Lautsprechern noch deutlich erweitern – schon ohne Zuspieler bietet sie den besten Raumklang im Test.
Im Surround-Vergleich lieferte die Bose Smart Ultra den geschlossenen Raumeindruck und sehr klare Stimmen. © IMTEST/Stefan Schomberg
Technisch ist sie voll ausgestattet: Dolby Atmos, Bose TrueSpace, ADAPTiQ-Raumeinmessung, WLAN, Bluetooth, AirPlay 2, Chromecast und Sprachsteuerung über Alexa oder Google Assistant sind an Bord.
Die Einrichtung gelingt dank HDMI-eARC und Bose-Music-App schnell, die Bedienung über App oder Fernbedienung ist angenehm einfach.
Die Kombination aus Raumeinmessung und App-Bedienung machte den Start besonders komfortabel. © IMTEST/Stefan Schomberg
Mit einer UVP von rund 999 Euro und Straßenpreisen ab etwa 600 Euro bietet die Bose-Soundbar ein starkes Premium-Paket – mit überzeugendem Klang, smarten Funktionen und hochwertiger Verarbeitung.
- PRO
- Technisch fortschrittlich mit KI-Dialogmodus, kräftigem und klarem Klang, modular erweiterbar und dabei leicht einzurichten.
- KONTRA
- Premium-Preis – mit 999 Euro im oberen Segment.
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,17
JBL Bar 500 MK2 – die kleinste Soundbar
Die JBL Bar 500 MK2 ist als 5.1-Soundbar mit 750 Watt Spitzenleistung und kabellosem 10-Zoll-Subwoofer konzipiert. Im Test trat sie jedoch ohne den Subwoofer an – und überraschte trotzdem mit kräftigem, dynamischem Klang.
JBL Bar 500 MK2
Sie unterstützt Dolby Atmos, MultiBeam 3.0 und PureVoice 2.0 für klare Dialoge. Über WLAN mit AirPlay 2, Chromecast, Spotify, Tidal und Roon sowie HDMI-eARC mit 4K-Dolby-Vision-Passthrough ist sie vielseitig vernetzt.
Der Bass war zurückhaltender als bei anderen Modellen, die Bedienung dafür angenehm unkompliziert. © IMTEST/Stefan Schomberg
Ohne externen Subwoofer liefert sie zwar den schwächsten Bass im Testfeld, punktet dafür mit hoher Dynamik und sehr gutem Surround – ideal für Filme und Games.
Die Einrichtung gelingt dank JBL-One-App, einfacher Raumkalibrierung und beiliegendem HDMI-Kabel schnell, ein Display erleichtert die Bedienung.
Trotz fehlendem Sub zeigte die Bar 500 MK2 im Test hohe Dynamik und guten Surround-Eindruck. © IMTEST/Stefan Schomberg
Mit einer UVP von etwa 650 Euro und Straßenpreisen ab rund 520 Euro bietet die Bar 500 MK2 (mit Sub) viel Heimkino fürs Geld – auch wenn sie kein Schnäppchen ist.
- PRO
- Vielseitig vernetzt mit zahlreichen Anschluss- und Streamingoptionen und dank intuitiver JBL-App schnell eingerichtet.
- KONTRA
- Schwächster Bass im Test, weniger Druck im Tieftonbereich.
IMTEST-Ergebnis:
befriedigend 2,57
Sony Bravia Theatre Bar 8 – mit IMAX-Enhanced
Die Sony Bravia Theatre Bar 8 setzt auf Dolby Atmos und DTS:X, elf integrierte Treiber und 360 Spatial Sound Mapping mit IMAX-Enhanced-Zertifizierung – für eindrucksvollen Surround-Sound.
Sony Bravia Theatre Bar 8
Sie unterstützt HDMI-eARC, WLAN, Bluetooth, AirPlay 2 und Spotify Connect und lässt sich mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern erweitern.
Im Test klang sie voll und klar, teils etwas hell abgestimmt. Dialoge bleiben gut verständlich, wirken aber gelegentlich leicht überzeichnet.
Die Theatre Bar 8 bot im Test eine klare, ausgewogene Abstimmung, zeigte aber weniger überzeugenden Surround-Sound als erwartet. © IMTEST/Stefan Schomberg
Trotz aufwendiger Technik konnte sie im Surround-Bereich nicht ganz überzeugen, und bei Musik fehlt es etwas an Feindynamik.
Die Einrichtung gelingt per HDMI und App schnell, besonders in Kombination mit Bravia-TVs und Acoustic Center Sync.
Besonders positiv fiel die schnelle Einrichtung per HDMI und App auf. © IMTEST/Stefan Schomberg
Mit einer UVP von rund 699 Euro und Straßenpreisen ab etwa 560 Euro bietet sie im Premium-Segment eine moderne, gut ausgestattete Soundbar mit ausgewogenem Gesamtpaket.
- PRO
- Schnelle Einrichtung und sofort einsatzbereit.
- KONTRA
- Teilweise zu heller Klang und ein nicht vollständig überzeugender Surround-Bereich mit fehlender Dynamik und Räumlichkeit.
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,26
Klipsch Flexus Core 200 – kräftig und ausgewogen
Die Klipsch Flexus Core 200 ist eine 3.1.2-Dolby-Atmos-Soundbar mit 185 Watt RMS, integrierten 4-Zoll-Subwoofern und Onkyo-Elektronik.
Klipsch Flexus Core 200
Sie lässt sich mit Flexus Sub 100 und SURR 100 zu einem kabellosen 5.1.2-System erweitern. HDMI-eARC, optischer Eingang, Bluetooth und USB-C sorgen für flexible Anschlüsse.
Im Test überzeugte sie mit kräftigem Bass und klaren Dialogen – ideal für Filme und Serien.
Im 3D-Sound blieb sie hinter der Konkurrenz zurück, überzeugte aber durch ihre einfache Bedienung. © IMTEST/Stefan Schomberg
Beim 3D-Sound blieb sie dagegen zurückhaltend, und bei Musik fehlte es etwas an Tiefe und Räumlichkeit.
Die Einrichtung gelingt über HDMI-eARC und die Klipsch-Connect-Plus-App schnell und einfach. EQ, Nachtmodus und Dialogboost sind direkt integriert.
Die Flexus Core 200 punktete im Test mit kräftigem Bass und gut verständlichen Dialogen. © IMTEST/Stefan Schomberg
Mit Straßenpreisen ab rund 400 Euro bietet sie viel Filmspaß fürs Geld, lässt aber klanglich noch Luft nach oben.
- PRO
- Flexible Anschlüsse sowie guter Bass mit klarer Dialogwiedergabe.
- KONTRA
- Fehlende Klangtiefe, daher für Musikhörer weniger geeignet.
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,52
Nubert Nupro AS-2500 – präzise und kraftvoll
Die Nubert nuPro AS-2500 ist eine schlanke 3-Wege-Soundbar mit 160 Watt Leistung. Sie bietet Dolby-Digital- und DTS-Decoder, HDMI-eARC, Koax-, optische und analoge Eingänge sowie Bluetooth mit aptX HD und AAC.
Nubert Nupro AS-2500
Im Test überzeugte sie mit natürlichem, fein aufgelöstem Klang und präzisem, kräftigem Bass.
Voice+-Modus und Wide-Funktion heben Dialoge hervor und erweitern die Bühne für Filme und TV. Allerdings erfordert das je nach Inhalt häufiges Umschalten zwischen den Modi.
Die nuPro AS-2500 lieferte im Test natürlichen Klang und präzisen Bass, besonders für TV und Musik. © IMTEST/Stefan Schomberg
Auch die Bedienung gelingt angenehm einfach: Drehregler und LED-Ring am Gerät sowie eine übersichtliche Fernbedienung sorgen für schnellen Zugriff, Streaming klappt problemlos über Bluetooth.
Verarbeitung und Lieferumfang mit Wandhalterung und Kabeln sind hochwertig.
Die Bedienung direkt am Gerät und die solide Verarbeitung fielen positiv auf. © IMTEST/Stefan Schomberg
Mit einer UVP von 495 Euro und Straßenpreisen um 450 Euro bietet die AS-2500 ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis für alle, die guten Stereo- und TV-Klang ohne App-Zwang suchen.
- PRO
- Aufgelöster Klang mit präzisem Bass, hochwertige Verarbeitung und einfache, intuitive Bedienung.
- KONTRA
- Häufiges Umschalten zwischen den Klangmodi nötig.
IMTEST-Ergebnis:
befriedigend 3,05
Fazit: Starker Klang hat viele Gesichter
Im Test der Standalone-Soundbars bis 1000 Euro überzeugte die Sennheiser Ambeo Soundbar Plus als Testsieger: klarer, kraftvoller Klang und beste Musikwiedergabe.
Die Bose Smart Ultra Soundbar lieferte den besten Surround-Sound und ein rundes Premium-Paket.
Als Preis-Leistungs-Sieger erwies sich die Amazon Fire TV Soundbar – einfach, günstig und klanglich deutlich besser als TV-Lautsprecher.
Für Stereo-Fans bietet die Nubert nuPro AS-2500 natürlichen, präzisen Klang ohne App-Zwang.
Klar wird: Schon ab 160 Euro ist guter Sound möglich – ab 600 Euro beginnt die echte Heimkino-Klasse.
Soundbar-Test 2025: Die Bewertungen im Einzelnen FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Soundbars Was ist die beste Soundbar?
Die beste Soundbar im Test ist die Sennheiser Ambeo Soundbar Plus, die sehr guten und vollen Sound bei Heimkino und Musik liefert, tollen Surround-Sound abgibt, hervorragende Sprachverständlichkeit hat, viele Features bietet und insgesamt das beste Paket darstellt.
Was ist die Soundbar mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis?
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet dank vollem Sound, guter Sprachverständlichkeit und einfacher Bedienung bei sehr niedrigem Preis die Amazon Fire TV Soundbar Plus.
Wie wichtig ist eine Soundbar überhaupt?
Das hängt in erster Linie vom persönlichen Geschmack ab: Ist der Klang vom Fernseher ausreichend, versteht man Sprecher immer und kommt man auch ohne Bass oder 3D-Sound aus? Falls nicht, verbessert meist schon eine günstige Soundbar diese Punkte hörbar.
Welche Soundbar passt zu meinem Fernseher und in mein Wohnzimmer?
Ist genug Platz zur Aufstellung auf dem TV-Möbel oder bei Anbringung an der Wand vorhanden, spielt die Größe der Soundbar keine Rolle. Der Aufstellort muss aber immer zentral unter Fernseher oder Beamer-Leinwand erfolgen. Wer keinen Platz für rückwärtige Lautsprecher hat, aber dennoch Surround-Sound haben möchte, sollte auf guten 3D-Klang bei Standalone-Soundbars achten. Mehr Bass erhöht für die meisten Hörer zudem die Immersion und schafft Kino-Feeling. Je größer der Raum, desto höher sollte zudem die Leistung der Soundbar sein, wobei eine Angabe in RMS (Sinus) verlässlicher ist als PMPO (Musik/kurzzeitige Maximalleistung). Bei der Kompatibilität gibt es normalerweise keine Einschränkung – die Soundbar muss also nicht vom gleichen Hersteller wie der Fernseher stammen, auch wenn das manchmal Vorteile bietet.
Was ist besser: Soundbar mit oder ohne Subwoofer / Rears?
Ein externer Subwoofer bringt im Normalfall bauartbedingt kräftigeren und tieferen Bass. Das sorgt dafür, dass auf Wunsch Explosionen wie im Kino richtig „krachen“ und körperlich spürbar werden. Auch für bestimmte Musikarten wie Hip-Hop oder Dubstep sind Subwoofer fast schon zwingend. Rückwärtige Lautsprecher (Rears) sorgen durch ihren Aufstellort dafür, dass Geräusche auch von der Seite oder sogar von schräg hinten kommen können. Das bringt noch mehr Immersion, also ein echtes „Mittendrin-Gefühl“. Gute Standalone-Soundbars schaffen heute aber durch gezielte Reflexion des Schalls von Wänden und Decke einen ähnlich, wenn auch nicht ganz so guten Surround-Eindruck bei weniger Platzverbrauch.
Lohnt sich Dolby Atmos bei einer Soundbar wirklich?
Grundsätzlich lohnt sich Dolby Atmos immer – sei es, um 3D-Sound wirklich hören zu können oder auch nur, um entsprechendes Material abspielen und ansehen/anhören zu können. Dolby Atmos sorgt als objektbasiertes, modernes 3D-Tonformat außerdem dafür, dass Klang nicht nur von vorn, hinten und seitlich kommt, sondern auch von oben. Statt starrer Kanäle (links, rechts etc.) arbeitet Atmos mit Klangobjekten. Jedes Geräusch bekommt eine genaue Position im Raum. So kann das System den Ton präziser um den Hörer herum platzieren.
In der Praxis heißt das: Mit passenden Lautsprechern oder einer Dolby-Atmos-Soundbar entsteht ein deutlich räumlicherer, Kino-ähnlicherer Klang, bei dem Effekte gezielt ortbar über und um den Nutzer herum zu hören sind. Wichtig ist dabei eine automatische Einmessung, damit die Soundbar Geräusche an die Beschaffenheit des Raumes „positionieren“ kann. Ob das in den heimischen vier Wänden so gut wie im Vorführraum ist, lässt sich mit Sicherheit nur durch Ausprobieren herausfinden. Empfehlungen aus Tests sollten dafür erste Anlaufstelle sein, ersetzen aber persönliches Ausprobieren am geplanten Aufstellort nicht.
Wie schließe ich eine Soundbar am besten an und welche Anschlüsse benötige ich?
Moderne Soundbars sollten über HDMI-eARC angeschlossen werden. Dadurch wird dank Rückkanal nur ein Kabel für Bild und Ton nötig und Tonformate wie Dolby Atmos & Co. werden problemlos abgespielt. Dank HDMI-CEC (Consumer Electronics Control) lässt sich die Lautstärke wie vorher über die Fernbedienung des Fernsehers bestimmen. Hat der Fernseher kein ARC/eARC, ist ein optisches Kabel (Toslink) Mittel der Wahl. Dadurch muss man zwar meist auf HD-Tonformate und einige Komfortfunktionen verzichten, aber es gibt selten Probleme mit zeitversetztem Ton. Analoge Anschlüsse wie Klinke oder Cinch sollten nur als letzter Ausweg verwendet werden.
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