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Schnee, Sturm und Tauwetter prallen aufeinander. Der Norden versinkt im Schnee und zum Wochenende drohen gefährliche Böen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Hamm – Zum Wochenbeginn (5. Januar) geraten besonders der Norden und Nordwesten unter den Einfluss kräftiger Schneeschauer. Von Nordfriesland über Dithmarschen bis in den Raum Flensburg und Eckernförde fällt zeitweise intensiver Schnee. Innerhalb eines Tages können dort verbreitet 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen, lokal auch deutlich mehr in kurzer Zeit. Auch in NRW wird vor Schnee und Glätte gewarnt.


Die Wetterlage am Montagabend (5. Januar). Immer wieder ziehen Schneefronten über Deutschland hinweg. Besonders der Norden wird weiter eingeschneit. © Wetterdienst Q.met /www.wetterdata.de

In der zweiten Nachthälfte lassen die Schauer allmählich nach. Abseits davon bleibt es zunächst ruhiger, lediglich im Umfeld der Nordsee treten einzelne Schneeschauer auf. Später greifen von Westen her leichtere Schneefälle bis in die Landesmitte aus, meist mit geringen Neuschneemengen.

Wetter aktuell in Deutschland: Kälte, Frost und erste Sturmzeichen

Ab Dienstagabend (6. Januar) rücken erneut winterliche Akzente in den Norden, wo lokal innerhalb weniger Stunden über 6 Zentimeter Schnee nicht ausgeschlossen sind. Gleichzeitig frischt der Wind auf, über der offenen Nordsee sind stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Mittwoch können auch exponierte Gipfellagen der nördlichen und zentralen Mittelgebirge zeitweise Sturmböen abbekommen.

Der Süden und Südosten bleiben derweil fest in kalter Luft gefangen, dort herrscht vielerorts strenger Frost mit sehr tiefen Nachtwerten. Am Mittwoch sind im Norden sowie im Nordweststau des Sauerlandes nochmals markante Schneefälle denkbar, während die Kälte bis in die Nacht zum Donnerstag anhält.

Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen solltenPolarlichter, auch als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht) im Bundesstaat New York.Fotostrecke ansehenWetter-Prognose: Sturmtief, Tauwetter und neue Gefahren

In der zweiten Wochenhälfte deutet sich ein markanter Wetterumschwung an. In der Nacht zum Freitag (9. Januar) kann es im Westen vereinzelt zu gefrierendem Regen kommen. Am Freitag selbst erfasst ein kräftiges Sturmtief große Teile Deutschlands. Vor allem im Westen und Nordwesten drohen schwere Sturmböen.

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Gleichzeitig setzt sich dort mildere Luft durch, die Temperaturen steigen auf etwa 6 bis 7 Grad über null, Tauwetter wird wahrscheinlich. Im Norden hingegen bleibt es winterlich, mit kräftigem Schneefall und teils starken Verwehungen. Trotz der Milderung im Westen bleibt die Wetterlage insgesamt angespannt und verlangt erhöhte Aufmerksamkeit.