In Rheinhausen können sie bislang zufrieden sein. Der OSC überwintert in der Handball-Regionalliga als Vierter und dürfte angesichts von nur vier Punkten Rückstand auf den wiederaufstiegswilligen TV Korschenbroich sogar mit dem Sprung in die Dritte Liga liebäugeln. Die Reserve ist so gut wie schon ewig nicht mehr und als Aufsteiger in der Oberliga vor dem Jahreswechsel über den Strich geklettert. Der Nachbar HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen ist Vorletzter, hat aber noch nicht gegen das bislang kaum konkurrenzfähige Schlusslicht Turnerschaft Grefrath gespielt.

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In der Oberliga der Frauen steht Rheinhausen ebenfalls knapp vor Rumeln. Der VfL ist mit fünf Siegen gestartet und hat danach fünf Niederlagen kassiert, darunter das 22:24 an Nikolaus bei der HSG VeRuKa. Den Rumelner Aufsteigerinnen fehlten zu Beginn Glück und Abgezocktheit. Nach vier knappen Niederlagen ist die Mannschaft von Gunnar Müller mittlerweile aber voll angekommen, hat 9:11 Punkte zu Buche stehen und beste Chancen auf den frühzeitigen Klassenerhalt. Ein Frauen-Regionalligist stünde Duisburg mal wieder gut zu Gesicht. Seit den Glanzzeiten des seinerzeit sogar drittklassigen TV Aldenrade sind mittlerweile 15 Jahre vergangen. Die Walsumerinnen, Stammverein von Vize-Weltmeisterin Alina Grijseels, bilden mit dem TV Jahn Hiesfeld bekanntlich die HSG Hiesfeld/Aldenrade, die zurzeit in der Oberliga Dritter ist. Im Namen ist Duisburg vertreten, ihre Heimat hat die Spielgemeinschaft aber drei Kilometer hinter der Stadtgrenze im Gustav-Heinemann-Schulzentrum in Hiesfeld gefunden. So ruhen die Hoffnungen auf Viertklassigkeit wohl am ehesten auf dem VfL Rheinhausen, bei dem Talente nachkommen. Die weibliche A-Jugend spielt in der Regionalliga, der zweithöchsten Klasse im Nachwuchsbereich.

Die Handballer von Hamborn 07 veranstalten nach einer Pause 2026 wieder ihren „Löwencup“. Das Rasenturnier findet am 11. und 12. Juli im Revierparkstadion des Post SV Siegfried Hamborn statt (Wehofer Straße 35). Marvin Klostermann hat dann ein doppeltes Heimspiel, ist er doch Vorsitzender der 07-Handballer und Fußballer bei Post Siegfried II. Die Senioren spielen am 11. Juli ab 10 Uhr. Ab 18 Uhr steigt die Löwencup-Party. Die Jugend spielt am 12. Juli ab 10 Uhr.

Meldungen sind ab sofort per Mail an loewencup@hamborn07.de möglich. Die Startgebühr beträgt 40 Euro pro Mannschaft, zehn Euro gibt es bei Antritt zum Turnier in Form von Wertmarken zurück. Jedes Spiel dauert zweimal 13 Minuten.

In der Frauen-Verbandsliga gehören die Eintracht (12:6) und die GSG (11:7) der erweiterten Spitzengruppe an. Bei den Männern klafft hinter den Platzhirschen seit Jahren eine riesige Lücke. In der Verbandsliga fehlt Duisburg, und das wird wahrscheinlich auch so bleiben. Der frühere Regionalligist VfB Homberg (16:4) und der VfL Rheinhausen (14:6) spielen in der Regionsoberliga eine gute Rolle, abgesehen vom 29:29 in Homberg ließ der Spitzenreiter SC Bottrop bislang aber keine Federn. Die HSG Süd (10:8), Hamborn 90 (9:11) und der MSV (8:12) liefern sich im Tabellenmittelfeld ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins unter den Rechtsrheinern. Das ist ziemlich mager, wenn man bedenkt, dass Hamborn 07 in den 2010er Jahren ein Spitzenteam der Oberliga war und der TV Aldenrade und die GSG auf Verbandsebene etabliert waren. Die HSG VeRuKa II (3:15) muss sich als Vorletzter des Ganges in die Regionsliga erwehren.

Dort ist Duisburg mit vier Teams vertreten. Der letztjährige Absteiger ETuS Wedau (10:8) und der Aufsteiger OSC Rheinhausen III (9:9) sind im Mittelfeld beheimatet, hinter Hamborn 07 (6:14) und dem Beecker TV (3:17) steht noch das punktlose Schlusslicht SC Bottrop III.

Weitere Platzierungen: Männer, Regionsklasse: 2. VfL Rheinhausen II (8:2), 4. ETuS Wedau II (6:4), 6. OSC Rheinhausen IV (4:4), 8. Hamborn 90 II (0:8), zurückgezogen: Hamborn 07 II; Frauen, Regionsoberliga: 4. VfL Rheinhausen III (10:4), 5. VfL Rheinhausen II (9:9), 7. MSV Duisburg (7:11), 8. HSG VeRuKa II (6:10), 8. GSG Duisburg II (6:12), 9. OSC Rheinhausen (4:10); Frauen, Regionsliga: 6. ETuS Wedau (4:6), 8. Hamborn 07 (0:12).