• Der verängstigte Mops „Didi“ rannte am Silvesterabend aus einem Haus am Püttkampsweg in Hamburg-Osdorf.
  • Trotz umfangreicher Suche, inklusive Unterstützung durch einen Suchhund, wurde Didi noch nicht gefunden.
  • Die Familie bittet um Hinweise zum Aufenthaltsort und hat Polizei sowie Tierheim informiert.

Es war nur ein Sekundenbruchteil, ein Moment der Unachtsamkeit – doch der hatte weitreichende Folgen: Es war am Silvesterabend um kurz vor 20 Uhr, als „Didi“ plötzlich aus dem Haus seines Frauchens am Püttkampsweg in Osdorf rannte, durch den Vorgarten lief und durch die leicht geöffnete Gartenpforte verschwand. Die hatte ein Freund der Familie bei seiner Ankunft nämlich versehentlich nicht ganz geschlossen.

Allerdings hätte auch niemand damit gerechnet, dass sich der Mops freiwillig mehr als ein paar Zentimeter von seinem Frauchen wegbewegen würde, berichtet Ulrike Dittloff. Doch das Knallen der Silvesterböller muss den Rüden so verängstigt haben, dass er den Augenblick nutzte, um in Panik wegzulaufen, vermutet die Hamburgerin, die nun ihre Schwiegermutter bei der Suche nach Didi unterstützt.

Mops Didi in Osdorf: Rüde flieht Silvester in Panik vor Böllern und ist seitdem verschwunden

Bei ihr ist der fast acht Jahre alte Rüde nämlich bereits seit sieben Jahren zu Hause, wurde damals als junger Hund auf den Straßen von Shanghai gerettet und mit nach Hamburg gebracht, berichtet Ulrike Dittloff. Sie hat in den vergangenen Tagen auf diversen Portalen in den sozialen Medien die Suche nach Didi geteilt und auch viel Zuspruch erfahren – doch zum Auffinden von Didi hat das leider bisher nicht geführt.

Nur in der Silvesternacht selbst wurde der Rüde noch einmal in der Nachbarschaft gesehen, berichtet Ulrike Dittloff. Seitdem werden die Sorgen um Didi mit jeder Stunde größer. Denn nach dem verregneten und grauen Neujahrstag kam der Schnee in Hamburg. „Wir hoffen, dass er vielleicht irgendwo unter einem Busch kauert und sich so vor der Kälte schützt“, sagt Ulrike Dittloff. Auch dass ihn jemand mit zu sich nach Hause genommen hat, schließt sie nicht aus.

Suche nach Didi: Familie setzt 500 Euro Finderlohn bei der Suche nach verängstigtem Hund aus

Seit dem Verschwinden des Hundes hat die Familie jeden Tag sechs bis acht Stunden nach ihm gesucht und dabei auch einen Suchhund zu Hilfe geholt, um sich auf die Fährte von Didi zu begeben. „Wir vermuten, dass er sich im Bereich Hemmingstedter Weg, nahe der Kreuzung zur Jenischstraße aufhält“, sagt Ulrike Dittloff. Nun hat die Familie einen Finderlohn in Höhe von 500 Euro ausgesetzt.

Denn in den Bereich, der nur knapp 500 Meter von seinem Zuhause entfernt liegt, hätten bisher alle Hinweise geführt. Allerdings glaubt Ulrike Dittloff nicht, dass der Rüde allein nach Hause findet. Dafür würden die Häuser und die kleinen Straßen in der Wohnsiedlung einfach zu ähnlich aussehen, sagt sie. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort von Didi geben kann, könne sich an die örtliche Polizei wenden. Die sei ebenso informiert wie das Tierheim, berichtet Ulrike Dittloff.