Für die Eisbären begann die Partie zäh – wie schon in den beiden vorherigen Duellen mit München (2:3, 1:3). Denn der EHC stand hinten stabil, Berlin fand kaum Lücken. Stattdessen kamen die Gastgeber nach fünf Minuten zweimal gefährlich zum Abschluss und verfehlten das Tor nur knapp.

Wenig später, im ersten Münchner Powerplay, feuerte Kapitän Patrick Hager aus zentraler Position ab, doch Jonas Stettmer hielt stark.

Dann zeigte Kris DeSousa, wie schön Eishockey sein kann, zu Ungunsten der Berliner: Mit dem Rücken zum Tor kickte er den Puck hinter der Grundlinie durch die eigenen Beine vors Tor, wo Jeremy McKenna zum 1:0 für den EHC abschloss (17.). Und Stettmer bewahrte die Eisbären vor dem nächsten Gegentreffer: Nach einem Münchner Abschluss glänzte der Goalie mit Spagat-Künsten und klärte so gerade noch mit dem linken Fuß.