Grundlage für die Berechnung der durchschnittlichen Kinderzahl je Frau sind die Zahlen zu den Geburten und den Frauen, welche potenziell Mütter werden könnten (im gebärfähigen Alter).

Bei den Geburten, hier ausschließlich Lebendgeburten ohne Totgeburten, zeigt sich für Berlin eine ähnliche Entwicklung wie für die TFR – niedriges Niveau in den 1990er Jahren mit weniger als 30.000 Geburten im Jahr, Anstieg bis 2016 auf 41.000 Geburten und Rückgang auf rund 34.000 Geburten im Jahr 2024.

Im gleichen Zeitraum blieb die Zahl der Frauen im Alter von 15 und 45 Jahren relativ konstant zwischen 730.000 und 790.000. Eine Ausnahme bilden die Jahre von 2011 bis 2016 mit dem Zensusjahr 2011 und einer Korrektur der Einwohnerzahl auf rund 690.000 Frauen im entsprechenden Alter. Besonders in den letzten Jahren verzeichnete Berlin wieder einen Zuwachs an 15- bis 45-jährigen Frauen.

Großstädte wie Berlin weisen gewöhnlich eine geringere Fertilität als Flächenländer auf. So leben in Berlin verhältnismäßig viele potenzielle Mütter, welche allerdings im Schnitt wenige Kinder bekommen bzw. viele Frauen kinderlos bleiben.