20:10 Uhr | Westliche Verbündete wollen Truppe im Fall von Waffenstillstand stellen

Die westlichen Unterstützer der Ukraine haben sich auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine geeinigt. Das teilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einem Treffen von 35 Staaten in Paris mit. Er, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky und der britische Premierminister Keir Starmer unterzeichneten dabei eine Absichtserklärung über die Entsendung einer multinationalen Truppe im Fall eines Waffenstillstands.

Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte zudem an, dass Frankreich und Großbritannien nach einem Waffenstillstand in der Ukraine den Aufbau von Stützpunkten in dem Land planen. Allerdings müsse dafür Russland erst einmal seine Bereitschaft zum Frieden zeigen, was bisher nicht der Fall sei. Bereits im September hatten sich 26 westliche Länder bereit erklärt, Truppen zur Absicherung eines Waffenstillstands oder Friedens zwischen Russland und der Ukraine zu entsenden. (Quellen: dpa, AFP, Reuters)

19:46 Uhr | „Koalition der Willigen“ will Ukraine Sicherheit nach Waffenstillstand garantieren

Die EU wird die Ukraine nach einem Waffenstillstand mit Russland mit Personal vor Ort und Geld unterstützen. Das kündigte EU-Ratspräsident Antonio Costa nach einem Treffen der westlichen Unterstützer der Ukraine in Paris an. Costa erklärte, es werde politisch und rechtlich bindende Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben.

Den Waffenstillstand soll offenbar die USA unter Beteiligung der Europäer überwachen. Das geht aus einem Entwurf für eine Abschlusserklärung hervor, aus dem mehrere Nachrichtenagenturen vorab zitierten. Danach verpflichten sich die USA zudem, eine internationale Truppe in der Ukraine im Fall eines neuen Angriffs Russlands auf das Land zu unterstützen. Diese Truppe soll demnach von Europa angeführt werden und sich aus Soldaten „williger Staaten“ zusammensetzen. (Quelle: AFP)

17:33 Uhr | „Koalition der Willigen“ berät über Sicherheit für die Ukraine

In Paris sind westliche Unterstützer der Ukraine zusammengekommen. Bei dem Treffen geht es unter anderem um die Frage, wie ein möglicher Waffenstillstand oder Frieden in der Ukraine abgesichert werden kann. Angedacht ist eine multinationale Truppe. An den Beratungen beteiligen sich Vertreter aus 35 Ländern. Für die USA nimmt der US-Sondergesandte Steve Witkoff teil. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj forderte erneut eine bessere Flugabwehr für sein Land, da Russland seine Angriffe nicht stoppe. (Quelle: dpa, AFP)

13:27 Uhr | Drohnenangriffe auf russische Öl-Industrie

Das ukrainische Nachrichtenportal Ukrinform berichtet über Explosionen in der russischen Region Lipezk. Gouverneur Igor Artamonow bestätigte demnach Meldungen auf dem russischen Oppositionskanal Astra über einen Brand in einer Industrieanlage im Ort Strelezkije Chutora im Bezirk Usman, ausgelöst durch eine Drohne. Anwohner veröffentlichten Videos zu zahlreichen Explosionen. Nach öffentlich zugänglichen Informationen handelt die betroffene Firma mit Erdölprodukten.

Auch in Jaroslawl, wo sich eine Raffinerie und ein Öllager befinden, sowie in Sterlitamak (Baschkortostan), wo das bereits mehrfach angegriffene petrochemische Werk (SNHZ) steht, waren demnach Explosionen zu hören.

Das russische Verteidigungsministerium berichtete, dass innerhalb von acht Stunden angeblich 129 Drohnen über 21 Regionen Russlands und der besetzten Krim abgeschossen wurden. (Quelle: Ukrinform)

10:03 Uhr | Kiew wirft Russland systematische Angriffe auf US-Unternehmen vor

Das ukrainische Außenministerium wirft Russland die gezielte Beschädigung einer Produktionsstätte für Sonnenblumenöl in der Stadt Dnipro vor, die dem amerikanischen Unternehmen „Bunge“ gehört. Minister Andrij Sybiha zufolge war das kein Versehen. Russland habe wiederholt versucht, diese Fabrik zu treffen.