29 Hektar großes Areal

Leipzigs Idee für das Betonmischwerk in Rückmarsdorf

Die Stadt Leipzig will das Areal des Beton- und Asphaltmischwerks in Rückmarsdorf umbauen. Bürger können sich in die Planung einbringen.

Leipzig. Das bestehende Beton- und Asphaltmischwerk der Günter Papenburg AG in Burghausen-Rückmarsdorf am westlichen Stadtrand von Leipzig soll zu einem Recycling- und Baustoffzentrum umgebaut werden. Das teilte die Stadt Leipzig am Dienstagnachmittag mit.

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Damit sich Bürgerinnen, Verbände und Vereine in die Planung einbringen können, will die Stadtspitze bald einen ersten Entwurf des Bebauungsplans veröffentlichen.

Recycling- und Baustoffzentrum in Leipzig geplant

Der Mitteilung zufolge soll in dem an den Saale-Leipzig-Kanal angrenzenden Gebiet ein 29 Hektar großes Gewerbeareal entstehen.

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Um Baustoffe verstärkt aufbereiten und wiederverwenden zu können, sollen die Recyclinganlagen des Beton- und Asphaltmischwerkes der Günter Papenburg AG ausgebaut werden. Das Unternehmen verarbeitet derzeit Kiessande aus den Abbaugebieten Schönau I und Schönau II. Ab 2027 sollen an dem Standort keine Rohstoffe mehr abgebaut werden, hieß es.

Schutzmaßnahmen für angrenzende Gebiete

Die im Süden angrenzenden Flächen des Erholungsgebietes der Schönauer Lachen sollen laut Stadt entsprechend geschützt und mit Wegen angebunden werden.

Darüber hinaus will die Stadt das nahegelegene Wohngebiet vor Lärm des künftigen Recyclingzentrums schützen. Die Flächen für eine Radroute zwischen Rückmarsdorf und Lindenau sollen gesichert werden, auch die Museumsfeldbahn soll der Mitteilung zufolge bestehen bleiben.

Wann die Stadt Leipzig den ersten Entwurf des Bebauungsplans veröffentlicht, ist derzeit nicht bekannt.

LVZ