Großbritannien und Frankreich haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, Truppen in die Ukraine zu entsenden, falls ein Friedensabkommen mit Russland gesichert wird, was das klarste Versprechen der europäischen Mächte darstellt, Truppen auf ukrainischem Boden zu stationieren, um eine erneute Invasion abzuschrecken.
Nach Gesprächen in Paris mit den Verbündeten Kiews sagte der britische Premierminister Keir Starmer, London und Paris würden Militärzentren in der gesamten Ukraine errichten, sobald ein Waffenstillstand in Kraft sei, während der französische Präsident Emmanuel Macron sagte, der Einsatz könnte Tausende von Soldaten umfassen. Die Truppe sollte langfristige Sicherheitsgarantien bieten, anstatt direkt gegen russische Einheiten zu kämpfen.
Auch westliche Staats- und Regierungschefs unterstützten die Idee, dass die Vereinigten Staaten die Führung bei der Überwachung eines Waffenstillstands übernehmen – eine zentrale Forderung der Ukraine, obwohl große Fragen weiterhin ungelöst bleiben, insbesondere bezüglich derzeit von russischen Truppen besetztem Gebiet. Moskau, das etwa ein Fünftel der Ukraine kontrolliert, hat wiederholt gewarnt, dass ausländische Truppen im Land als „legitime Ziele“ gelten würden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Pariser Gespräche als einen „großen Schritt nach vorn“, warnte jedoch, dass der Fortschritt nur dann von Bedeutung sei, wenn er zu einem echten Kriegsende führe. Da Russland weiterhin täglich streikt und der Winter sich vertieft, steht Kiew unter wachsendem Druck, Sicherheitsgarantien gegen schmerzhafte Kompromisse abzuwägen, die noch über jedem endgültigen Abkommen hängen.
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj zu X: