Wetterbericht
München im Kälteschock – bis zu minus 14 Grad möglich
07.01.2026 – 03:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Rauchender Schornstein im Morgenlicht (Symbolbild): Der DWD warnt vor längeren Aufenthalten im Freien. (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber/imago)
Der DWD warnt vor strengem Frost in München mit bis zu minus 14 Grad. Die Behörde gibt eine eindringliche Empfehlung – und das ist noch nicht alles.
Der Tag in München startet klirrend kalt. Es gilt aktuell eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor strengem Frost in der Landeshauptstadt. Die Temperaturen können zwischen minus 9 und minus 12 Grad liegen, beim Aufklaren über Schnee können sie sogar auf bis zu minus 14 Grad absinken.
Die Warnung des DWD ist eindringlich: „Längere Aufenthalte im Freien vermeiden.“ Die Meteorologen mahnen vor möglichen erheblichen Frostschäden, Unterkühlung bei längerem Aufenthalt im Freien und einfrierende Wasserleitungen. Konkret empfehlen sie Frostschutzmaßnahmen wie das Abdecken von Pflanzen oder das Ablassen von Wasser aus Außenleitungen.
Hintergrund der eisigen Temperaturen: „Die Zufuhr polarer Kaltluft dauert vorerst an“, schreibt der DWD in seinem Wetterbericht. Auch in der kommenden Nacht werden wieder Warnungen erwartet.
Im Tagesverlauf gibt es von den Alpen bis zum Vorland längere sonnige Abschnitte. Doch es bleibt kalt: Verbreitet herrscht Dauerfrost mit minus 7 bis minus 1 Grad. In der Nacht fallen die Tiefstwerte auf minus 6 bis minus 13 Grad, an den Alpen sind sogar bis zu minus 17 Grad möglich.
Schnee steht ebenfalls bevor: In der Nacht auf Donnerstag soll es schneien, an den Alpen – besonders im Allgäu – werden vier bis acht Zentimeter Neuschnee erwartet. Auch München könnte gegen Ende der Woche neuen Schnee bekommen.
Das winterlich kalte Wetter hat bereits Folgen für den Zugverkehr: Aufgrund defekter Heizungen und Motorschäden kommt es bei einem Bahnanbieter zu zahlreichen Zugausfällen, die bis Mittwoch andauern und somit auch den Schulstart betreffen.
