Berlin – Sie stürzten den Berliner Südwesten in den Blackout: Die linken Terroristen der anonymen Vulkangruppe haben ein zweites Bekennerschreiben zu ihrem Anschlag auf die Stromversorgung veröffentlicht.

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In der „Richtigstellung“ beteuern sie, dass sich ihre Aktion „nicht gegen Menschen“ richte, sondern gegen eine Infrastruktur, die täglich die Umwelt zerstöre. Gleichzeitig nehmen die Terroristen in Kauf, dass Alte, Kranke und Kinder von ihrem Anschlag betroffen sind. „Diese Härten sind nicht zufällig“, so die Linksextremisten.

Gleichzeitig weisen sie Spekulationen, laut denen Russland den Anschlag gesteuert haben könnte, zurück. Diese seien „der Versuch, die eigene Ohnmacht zu kaschieren“, heißt es in dem Schreiben der Vulkangruppe. „Dass Menschen hier vor Ort in der Lage sind, Infrastruktur anzugreifen, passt nicht ins Sicherheitsnarrativ von Politik und Behörden.“ Deshalb werde „ein äußerer Feind konstruiert“, schreiben die Terroristen.

Ganze Stadtteile der Hauptstadt liegen nach dem Anschlag im Dunkeln

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Foto: michael körner

Polizei-Vize: „Keine Hinweise“ auf Russland

Auch Berlins Polizei-Vizepräsident Marco Langner hatte am Dienstag mit Blick auf Russland gesagt: „Darauf gibt es bislang gar keine Hinweise.“ Und weiter: „Die Prüfungen, die wir vorgenommen haben in Zusammenarbeit mit dem BKA, weisen eben auf diese Vulkangruppe hin – und zwar sehr deutlich. Wir sehen dieses Bekennerschreiben als authentisch an und können damit sagen: Es kommt aus dem linksextremistischen Bereich.“

Berlins Polizei-Vizepräsident Marco Langner (64)

Berlins Polizei-Vizepräsident Marco Langner (64)

Foto: Britta Pedersen/dpa

Langner sagte, die Polizei habe den Tatort und den Brandbeschleuniger gründlich untersucht. Spürhunde seien eingesetzt und Videos aus Bahnhöfen ausgewertet worden. „Wir werden alle, alle technischen Möglichkeiten ausnutzen, um die Ermittlungen voranzutreiben.“ Polizeikreise verweisen auf die szenetypische Sprache im Bekennerschreiben. Und auch die Anschlagsziele würden passen.

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Der CDU-Außenexperte Roderich Kiesewetter (62) hatte dagegen der WELT (gehört wie BILD zu Axel Springer) gesagt, eine Sprachanalyse zeige: Die Rückübersetzung ins Russische ergebe eine viel bessere Sprache als dieses „holprige“ Deutsch. „Also, der Linksextremismus kann entweder nicht richtig Deutsch oder er lässt sich vorschreiben, was er sagen soll.“ Nun müsse man alles bewerten und dürfe nichts ausschließen.

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Quelle: BILD06.01.2026

Der frühere CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz (79) postete auf X: „Mich würde interessieren, ob die gewalttätige, linksextremistische ‚Vulkangruppe‘ Kontakte zum russischen Geheimdienst hat. Er könnte sich bei solchen Sabotageakten von solchen Gruppen helfen lassen.“

Die KI-Expertin Andrea Schlüter, die sich mit Sprache beschäftigt und Seminare gibt, hatte bei Bluesky geschrieben, sie sei sich bei „einigen Formulierungen ziemlich sicher, dass sie nicht originär im Deutschen verfasst wurden“.