Lenny Kravitz spricht über seine Rolle als Bösewicht in „007 First Light“, seine Begeisterung für den ikonischen Geheimagenten und die Zusammenarbeit mit IO Interactive.
Vor einem Monat postete der offizielle 007-Account versehentlich einen Trailer zu „007 First Light„, der einen Antagonisten des Action-Adventures enthüllte. Dabei handelt es sich überraschenderweise um den US-amerikanischen Rocksänger Lenny Kravitz, der zum ersten Mal eine Videospielfigur verkörpert.
Seine Rolle trägt den Namen Bawma und wird als charismatischer, unberechenbarer Schwarzmarkt-Herrscher beschrieben. Aus dem Nichts stieg er auf und errichtete sein eigenes Königreich namens Aleph.
Nun äußerte sich Kravitz selbst zu seinem Auftritt. In einem aktuellen Interview mit IGN sprach er über seine Rolle im Spiel. Dabei ging er auf die Zusammenarbeit mit dem Entwicklerteam ein und lieferte interessante Details zu seiner Figur.
James-Bond-Fan seit Jahrzehnten
Lenny Kravitz ist als Schauspieler neu in der Reihe, doch seine Begeisterung für James Bond reicht weit zurück. Schon als Jugendlicher habe er mit Freunden am Premierentag im Kino angestanden, um die Filme mit Roger Moore zu sehen.
„Ich stand immer mit einem Freund am ersten Abend, an dem der Film im Kino lief, Schlange“, erinnerte sich Kravitz und nannte zudem Sean Connery als prägenden Darsteller.
Besonders angetan hätten es ihm stets die Titelsongs der Filme: „Die Titelsongs waren auch immer fantastisch, immer episch.“ Hierbei verwies er auf Carly Simons Nobody Does It Better aus „Der Spion, der mich liebte“. Zu seinen Favoriten zählte er noch Shirley Basseys Goldfinger, Live and Let Die von Wings und A View to a Kill von Duran Duran.
Rolle nicht an frühere Schurken angelehnt
Lenny Kravitz passe mit seinem Charisma zwar gut zur Rolle des Piratenkönigs, spiele jedoch weder sich selbst noch einen Lieblingsschurken von früher. Stattdessen habe der Rockstar sich an eigenen Begegnungen orientiert, die er auf den Bahamas sowie in New York gemacht habe.
Lenny Kravitz deutete im Gespräch an, Bawma sei kein klar definierter Bösewicht, sondern eher eine moralisch ambivalente Figur. „Er ist ein interessanter Typ. Wir sind uns noch nicht ganz sicher, wie er sich entwickeln wird“, erklärte der 61-Jährige.
IO Interactives Chef Hakan Abrak unterstrich diesen Ansatz und betonte, das Team habe bewusst keinen eindimensionalen Antagonisten schaffen wollen. Stattdessen sei Bawma als charismatische Figur mit mehreren Facetten konzipiert worden. Im Verlauf der Geschichte sollen diese sich Stück für Stück entfalten.
Lenny Kravitz wirkte übrigens nicht nur als Darsteller mit, sondern brachte auch seine Modeerfahrung in die Figur ein. Im Trailer war zu sehen, wie er das Kunst und Designteam zu Bawmas Kostüm beriet. Das gezeigte Design entstand demnach aus einer engen Zusammenarbeit zwischen Kravitz und IO Interactive.
Nach einer Verschiebung wird „007: First Light“ am 27. Mai dieses Jahres erscheinen. Als Grund wurde etwas mehr benötigte Zeit angegeben, um vom ersten Tag an ein hohes Qualitätsniveau bieten zu können.
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