Neue Acer-Notebooks und PCs für Business und Consumer
CES 2026: Acer startet mit Intel Core Ultra 300 und AMD Ryzen AI 400

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Acer stellt auf der Messe in Las Vegas erste Notebooks mit Intels neuen Panther-Lake-Prozessoren alias Core Ultra 300 vor. Zudem gibt es neue Mobilrechner mit AMDs Refresh-Prozessor Ryzen AI 400 und eine Mini-Workstation mit AMDs Strix-Halo-CPU zu sehen.

Das Acer Swift Edge 14 AI (SFE14-151/T) ist noch leichter: Es wiegt unter einem Kilogramm und ist nur 13,95 mm hoch. Die beiden Swift-Edge-Modelle sind mit Multi-Control-Touchpads für die einfache Steuerung von von Medien, Präsentationen und Konferenz-Tools ausgestattet.(Bild:  Acer) Das Acer Swift Edge 14 AI (SFE14-151/T) ist noch leichter: Es wiegt unter einem Kilogramm und ist nur 13,95 mm hoch. Die beiden Swift-Edge-Modelle sind mit Multi-Control-Touchpads für die einfache Steuerung von von Medien, Präsentationen und Konferenz-Tools ausgestattet.

(Bild: Acer)

Auf der CES in Las Vegas feiern die brandneuen Panther-Lake-Mobilprozessoren von Intel und auch AMDs Ryzen AI 400 Premiere. Gorgon Point, so der Codename der neuen AMD-CPU, ist ein Refresh der bisherigen Ryzen-AI-300-Modelle mit schnellerer NPU und höherer Gesamtleistung. Da diese ein Drop-in-Ersatz für Ryzen AI 300 ist und so keine neuen Mainboards notwendig sind, sollen die neuen AMD-Notebooks von Acer bereits im März auf den Markt kommen. Die meisten Notebooks mit Intels Panther Lake werden dagegen erst im zweiten Quartal des Jahres verfügbar sein. Eine Ausnahme ist das Top-Modell Swift 16 AI, das bereits in diesem Quartal an die Kunden gehen soll.

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Bildergalerie mit 10 Bildern Swift-Notebooks mit Core Ultra 300

Das 16-Zoll-Premium-Notebook Swift 16 AI mit der Modellnummer SF16-71T ist in der Top-Variante mit Intels schnellstem Panther-Lake-Prozessor ausgestattet, dem Core Ultra X9 388H. Das X zeigt hier an, dass in dem Prozessor die „große“ Arc-B390-GPU mit 12 Xe3-Cores integriert ist, während in den anderen Core-Ultra-300-Prozessoren eine GPU mit vier Xe3-Cores arbeitet. Zudem verfügt der Prozessor über insgesamt 16 Cores, davon vier P-, acht E- und vier LPE-Cores und eine 50-TOPS-NPU für Copilot+ oder andere lokale KI-Anwendungen. Im Swift 16 AI kann die CPU auf bis zu 32 GB LPDDR5x zugreifen. Als Massenspeicher dient eine bis zu zwei TB große M.2-SSD. Beim 16-Zoll-Display in dem 1,55 kg schweren Alu-Notebook lässt Acer die Wahl zwischen zwei OLED-Touch-Panels mit Full-HD+ oder mit WQXGA+-Auflösung, also 2.880 x 1.800 Bildpunkten. Beide arbeiten mit bis 120 Hz Bildwiederholrate. Ein 70-Wh-Akku soll für bis zu 14 Stunden Laufzeit im MobileMark 30 sorgen. Eine Besonderheit des Swift 16 AI ist das riesige haptische Touchpad mit Abmessungen von 175,5 x 109,7 mm. Es kann mit einem Stift auch als Grafiktablett verwendet werden.

Leichter, dafür aber weniger leistungsfähig, sind die beiden Swift-Edge-Modelle AI 16 (SFE16-151/T) und AI 14 (SFE14-151/T) mit einem Gehäuse aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung. Das 16-Zoll-Modell wiegt 1,25 kg und der 14-Zöller sogar nur 990 Gramm. Bei beiden kommen Prozessoren bis zum Core Ultra 9 386H zum Einsatz, mit ebenfalls 16-CPU-Cores aber der GPU mit 4 Xe3-Cores. Der Arbeitsspeicher ist ebenfalls bis zu 32 GB groß, die SSD fasst mit einem TB nur die Hälfte. Beim Display kommen bei beiden Geräten ebenfalls Full-HD+- oder 3K-OLEDPanels zum Einsatz. Eine Touch-Option gibt es nur beim 16-Zöller. Das Multi-Control Touchpad bietet hier zwar keine Stiftoption, dafür aber eine schnelle Steuerung von Medienwiedergabe, Präsentationen und Konferenz-Tools. Die Laufzeit der mit 65-Watt-Akkus bestückten Geräte nennt Acer noch nicht.

Für Consumer mit etwas knapperem Budget bringt Acer die Swift-Go-Notebooks 14 AI (SFG14-171/T) und 16 AI (SFG16-171/T). Prozessor- und Speicherausstattung entsprechen den Swift-Edge-Modellen, ebenso wie der Ausstattung mit OLED-Displays. Allerdings sind die in ein Alu-Gehäuse gehüllten Geräte mit 1,12 beziehungsweise 1,36 kg etwas schwerer. Das Multi-Control Touchpad ist auch hier eingebaut.

Bei einem Event in der Fab 52 in Arizona hat Intel den kommenden Mobilprozessor Panther Lake im Detail vorgestellt. Wesentliche Teile der CPU werden hier im 18A-Verfahren produziert. (Bild: Intel Corporation) Die neuen Notebooks mit AMD-Prozessor

Das Swift Go 16 bringt Acer als SFG16-A71T ebenfalls mit dem AMD Ryzen AI 400 auf den Markt. Das Top-Modell ist dabei mit dem 10-Kerner Ryzen AI 9 465 ausgestattet, der zudem über eine Radeon-GPU mit 12 RDNA-3.5-Cores sowie eine 50-TOPS-NPU verfügt. Der maximale Arbeitsspeicher und die Größe der SSD entsprechen mit 32 GB beziehungsweise einem TB dem Intel-Modell. Beim OLED-Display bietet der Hersteller allerdings nur ein Panel mit WUXGA+-Auflösung (2.048 x 1.280 Pixel) als Top-Ausstattung und ein WUXGA-IPS-Panel in der Basisvariante.

Die günstigeren 14- und 16-Zoll Notebooks Acer Aspire 14 AI () und Acer Aspire 16 AI kommen als A14-A71 M/T und A16-A71M/T ebenfalls mit den neuen AMD-Prozessoren. Während der 16-Zöller ebenfalls mit dem Ryzen AI 9 465 geordert werden kann, bildet beim 14-Zöller der Hexacore-Prozessor Ryzen AI 7 445 mit vier Grafikkernen das Ende der Fahnenstange. In den Einstiegsmodellen finden für das um 180 Grad klappbare Display WUXGA-Panels mit 1.920 x 1.200 Pixel und 120 Hz Verwendung. Es soll aber auch OLED-Panels und eine Touch-Option geben.

Mini-Workstation auf Strix-Halo-Basis

Eine weitere CES-Neuheit ist die Mini-Workstation Veriton RA100 AI (VRA100) mit einem AMD Ryzen AI Max+ 395 als Prozessor. Die Strix-Halo-CPU bietet 16 Zen-5-Cores, eine integrierte Radeon-8060S-GPU mit 40 RDNA-3.5-Cores sowie ein Quad-Channel-Speicherinterface für bis zu 128 GB LPDDR5x. Damit soll sich die 203 x 192 x 70 mm kleine Workstation nicht nur für die professionelle Content-Erstellung, sondern auch für das das Ausführen großer lokaler AI-Modelle eignen. Der Rechner bietet zudem bis zu 4 TB SSD-Speicherplatz, Wi-Fi 7 und 2,5-Gbit-Ethernet.

Auf professionelle Anwender zielt Acer ebenfalls mit dem Veriton 2000 Large Tower. Der PC ist mit einem Intel-Arrow-Lake-Prozessor bis zum Core Ultra 9 Prozessor 285, 64 GB RAM und maximal einer Nvidia Geforce RTX 5080 lieferbar.

Für Büroarbeitsplätze in kleinen und mittelständischen Unternehmen ist der kompakte Veriton 2000 All-in-One (VZ2515G). Der All-in-One-PC mit 23,8-Zoll-Full-HD-Display ist mit einem Intel-Arrow-Lake-Mobile-Prozessor bis hin zum Core Ultra 7 255U bestückt. Eine höhere Leistung stellen die All-in-One-Modelle Acer Veriton Vero 4000 und 6000 bereit. Hier ist maximal ein Intel Core Ultra 9 Prozessor 285 für die Rechenarbeit zuständig. Der Unterschied zwischen beiden Rechnern mit 23,8-Zoll-Full-HD-Touch-Display liegt in der zusätzlichen vPro-Unterstützung beim Vero 6000.

Stand: 08.12.2025

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Die PCs sollen alle noch im ersten Quartal 2026 verfügbar sein. Die Preise für die CES-Neuheiten wird Acer erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

Das Acer Swift Go 16 AI mit AMD-Prozessor im Hands-on-Test: Das 16:10-OLED-Display stellt 2.048 x 1.280 Pixel dar. Die hohe Helligkeit kompensiert im Freien die spiegelnde Oberfläche. Das Notebook ist mit 1,5 kg Gewicht auch gut transportabel. (Bild: Vogel IT-Medien)

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