Der neue Campus soll insgesamt grüner werden: Geplant sind weitläufige Grünflächen mit sogenannten Sickermulden sowie zahlreiche neue Baumstandorte.Foto: GSG Internetseite

Garbsen – Erweiterungsbau am Geschwister-Scholl-Gymnasium – Stadt setzt auf Baumschutz und neue Grünflächen

Die Vorbereitungen für den Erweiterungsbau des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Garbsen nehmen konkrete Formen an. Bevor die eigentlichen Bauarbeiten auf dem ehemaligen Sportplatzgelände beginnen, stehen zunächst Maßnahmen zum Schutz der dortigen Bäume an.

In Zusammenarbeit mit einem externen Baumgutachter werden in den kommenden Wochen Wurzelerkundungen durchgeführt. Zusätzlich sind gezielte Schadensminimierungsmaßnahmen geplant. Ziel der Stadt ist es, möglichst viele der vorhandenen Bäume zu erhalten und in die künftige Gestaltung des Schulcampus zu integrieren.

Der neue Campus soll insgesamt grüner werden: Geplant sind weitläufige Grünflächen mit sogenannten Sickermulden sowie zahlreiche neue Baumstandorte. Dabei gilt ein klares Prinzip: Für jeden Baum, der gefällt werden muss, werden mindestens zwei neue Bäume gepflanzt. Die Auswahl der Neupflanzungen erfolgt mit Blick auf den Klimawandel – vorgesehen sind klimaresiliente Baumarten, die den veränderten Umweltbedingungen besser standhalten.

Ganz ohne Fällungen wird das Projekt jedoch nicht auskommen. Bei einigen Bäumen sind diese aufgrund tiefgreifender Bodenarbeiten oder aus Gründen der Verkehrssicherheit unvermeidlich. Zudem sind einzelne Bäume bereits vorgeschädigt. Der Zeitpunkt der Fällarbeiten wird so gewählt, dass die Bäume so lange wie möglich erhalten bleiben.

Rechtlich bewegt sich die Stadt dabei im vorgegebenen Rahmen: Entsprechend den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes sollen alle notwendigen Fällungen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Danach steht dem Start der Bauarbeiten für den Erweiterungsbau nichts mehr im Wege.

GCN/bs