Gute Nachrichten für die Betroffenen: Der schwere Stromausfall im Südwesten Berlins hat ein Ende. „Alle Haushalte, alle Gewerbe sind wieder versorgt“, teilte ein Sprecher von Stromnetz Berlin an der Baustelle in der Argentinischen Allee dem Tagesspiegel mit.

Zehntausende Haushalte, dazu Supermärkte, Läden, Lokale und Unternehmen im Südwesten von Berlin sind seit Samstagmorgen ohne Strom. Betroffen von dem Stromausfall sind weite Teile von Steglitz-Zehlendorf. Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen sind im Großeinsatz.

Die Fakten im Überblick

  • Alle Haushalte und Gewerbe sind wieder an das Stromnetz angeschlossen.
  • Die linksextremistische Vulkangruppe hat sich dazu bekannt, einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Kraftwerk Lichterfelde verübt zu haben.
  • Schulen bleiben weiterhin geschlossen; es wird eine Notbetreuung angeboten.

Wie geht es weiter? Was müssen Betroffene für die nächsten Tage wissen? In diesem Liveblog informieren wir über die Entwicklungen rund um den Stromausfall.

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Schulen bleiben bis Ende der Woche geschlossen

Auch wenn der Strom nun wieder zurück ist: Die Schulen in Zehlendorf bleiben vorerst geschlossen, teilte die Senatsverwaltung für Bildung mit.

Sie sei sich der Belastung für Familien, Eltern, Sorgeberechtigte, Schülerinnen und Schüler, bewusst. „Die Entscheidung dient jedoch dem Schutz aller Beteiligten“, heißt es.

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Wegner will kritische Infrastruktur besser schützen: „Wir wollen sehr schnell auf 100 Prozent kommen“

Kai Wegner bedankte sich nach der Wiederherstellung der Stromversorgung im Berliner Südwesten bei allen Helfern. „Heute ist ein guter Tag für die vielen Betroffenen, die seit dem 3. Januar ohne Strom und Wärme auskommen mussten“, sagte er. Es herrsche große Erleichterung darüber, dass der Anschluss schneller als erwartet habe wiederhergestellt werden können. Sein besonderer Dank gelte Stromnetz Berlin und den Tiefbaufirmen, „die bei eisigen Temperaturen mit großer Motivation und Leidenschaft gearbeitet haben“. Auch der Bundeswehr, der Berliner Polizei, der Feuerwehr und allen weiteren Helfern sprach der Regierende Bürgermeister seinen Dank aus.

Dass die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen habe, unterstreiche, worum es gehe: nicht um einen einfachen Brandanschlag, sondern um Linksterrorismus.

In den kommenden Tagen müsse zudem geprüft werden, wie das Krisenmanagement verbessert werden könne. Es sei richtig gewesen, dass die Innensenatorin die Großschadenslage ausgerufen habe. Man müsse überlegen, wie angreifbare Orte schneller geschützt werden könnten – etwa mit zusätzlichen Videoschutzmaßnahmen. „Wir werden uns nochmal anschauen müssen, wie wir unsere Krisenstrukturen verbessern können. Das ein oder andere ist mir aufgefallen“, sagte er. „Wir werden jetzt nochmal schauen, wie wir sehr kurzfristig, die Orte, die angreifbar sind in unserer Kritischen Infrastruktur schneller schützen können. Drei Viertel sind mit Videoüberwachung ausgestattet. Wir wollen jetzt sehr schnell auf hundert Prozent kommen.“, sagte Wegner. Er habe dazu auch mit Kanzler Merz gesprochen. Es sei Aufgabe aller, die kritische Infrastruktur im gesamten Land besser zu schützen.

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Endlich wieder Tageslicht in der Wohnung

Herr Priesterjahn öffnet seine Haustür in der Jänickestraße. Er trägt mehrere Schichten Kleidung und ist guter Dinge: Seit 11:15 Uhr ist der Strom wieder da. Ob die Heizung wieder funktioniere, wisse er derzeit noch nicht. „Ich traue mich gar nicht zu schauen. Vielleicht muss sie erst noch gewartete werden“, erklärt er. 

Im Hintergrund piept der Kühlschrank. Trotz niedriger Temperaturen in der Wohnung ist er zu warm und muss erst wieder herunterkühlen.

Die vergangenen Nächte haben er und seine Frau im unteren Bereich der Wohnung geschlafen, erzählt Priesterjahn. Dort sei es wärmer gewesen als im Obergeschoss.

Dann lässt er Licht in die Wohnung: Nach mehr als vier Tagen lassen sich die elektrischen Jalousien endlich wieder hochfahren. „Funktioniert“, freut sich Priesterjahn. 
(cpa)

Herr Priesterjahn konnte nach vier Tagen endlich die Jalousien hochfahren.

Herr Priesterjahn konnte nach vier Tagen endlich die Jalousien hochfahren.
 

Bild:
Christoph Papenhausen

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Für 13 todkranke Menschen hat eine weitere Reise begonnen: Am Mittwochmittag begann die Rückverlegung der aufgrund des Stromausfalls evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner des Diakonie-Hospiz Wannsee

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Henry Daggett und seine Familie kommen gerade aus einem Berliner Hotel zurück. Über Weihnachten haben sie Urlaub in den USA gemacht und fanden anschließend ein Haus ohne Strom vor. 

„Wir kontrollieren gerade, ob alles noch funktioniert“, erklärt er auf Englisch. Gerade eben sei der Strom zurückgekommen. Erster Eindruck? „Everything okay.“
(Cpa)

Henry Daggett vor seinem Haus

Henry Daggett vor seinem Haus
 

Bild:
Christoph Papenhausen

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Polizei fährt mit Lautsprechern durch Zehlendorf

Der Strom ist zurück. Polizei und Behörden bitten jedoch, um eine vorsichtige und zurückhaltende Nutzung der Geräte – zumindest für den Moment. So wolle man eine Überlastung des Netzes verhindern.

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Erleichterung – auch bei Kai Wegner

„Ich war live dabei, als die Stromzufuhr wieder freigeschaltet wurde, und es war sehr bewegend“, sagt der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) in einem Pressestatement in der Argentinischen Allee. 

Er begrüßte die Bauarbeiter persönlich und dankte ihnen für ihren Einsatz. „Ich war noch nie in meinem Leben so glücklich, dass der Strom wieder da ist“, sagt Wegner.
 (jul)

Kai Wegner (r.) begrüßt die Bauarbeiter

Kai Wegner (r.) begrüßt die Bauarbeiter
 

Bild:
Julius Geiler

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„Endlich Zeit für etwas anderes“

Sabine steht vor ihrem Haus in der Nienkemperstraße und entfernt die mittlerweile wieder funktionstüchtigen Lichterketten aus einem Busch. „Endlich habe ich Zeit für etwas anderes“ erklärt sie. „Unser Strom ist gerade wieder angesprungen.“ 

Ihr Fazit der vergangenen  Tage ist ein Lob für die Berliner Polizei. „Was mir auf der Seele liegt, ist ein großer Dank für die Polizei. Wir sind noch nie so gut geschützt worden wie in den vergangenen Tagen“, sagt sie. Trotz fehlender Alarmanlage habe sie sich „extrem sicher“ gefühlt. 

Gut gelaunt winkt sie in die Luft. Dort kreist gerade ein Polizeihubschrauber. (cpa)

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„Es ist geschafft“: Erleichterung bei vielen Betroffenen

Endlich ist es so soweit: In der Jänickestraße in Zehlendorf läuft der Strom. Eine junge Dame lässt den Tagesspiegel ins Treppenhaus und präsentiert stolz die brennende Lampe im Flur. 

„Es ist geschafft“, sagt sie und lacht vor Erleichterung. Kurz zuvor sei sie von der Polizei informiert worden, nicht alle Stromgeräte gleichzeitig in Betrieb zu nehmen. Sie habe sich daran gehalten und nun funktionierten Licht und Heizung wieder normal. (Christoph Papenhausen)

Erleichterung im Berliner Südwesten: In vielen Häusern geht der Strom wieder.

Erleichterung im Berliner Südwesten: In vielen Häusern geht der Strom wieder.
 

Bild:
Christoph Papenhausen

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„Alle Haushalte, alle Gewerbe sind wieder versorgt“

Sehr kurzfristig hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zu einem Pressestatement in der Argentinischen Allee geladen. Hier arbeitet das Stromnetz Berlin unterirdisch an einer zweiten provisorischen Stromleitung, die voraussichtlich bis Ende der Woche fertig sein wird. 
Zahlreiche Pressevertreter haben sich eingefunden. „Wir sind ganz schön gerast“, erzählt ein Reporter des Öffentlich-Rechtlichen.

An der Baustelle auch ein Sprecher von Stromnetz Berlin eingetroffen. „Alle Haushalte, alle Gewerbe sind wieder versorgt“, sagt Sprecher Olaf Weidner dem Tagesspiegel. „Es war einfach eine super Teamleistung von allen Beteiligten.“ Durch die gute Zusammenarbeit, waren selbst die widrigen Umstände kein Problem, eingerechnete Verzögerungen traten nicht ein. In den nächsten Tagen und Wochen werde das Provisorium wieder ersetzt, um die ursprüngliche Versorgung wiederherzustellen.

Wer bisher nicht da ist: Kai Wegner. Und während in Zehlendorf alle auf Berlins Regierenden warten, fährt ein laut hupendes Auto vorbei. Der Fahrer jubelt mit seinem Arm aus dem Autofenster. Die Geste gilt wohl den fleißigen Arbeitern des Stromnetz Berlin, die hier seit Sonnabend unentwegt mit der Stromherstellung beschäftigt waren. (jul)

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SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach fordert Notfallfonds


Auch der Spitzenkandidat der SPD, Steffen Krach, meldet sich zu Wort. Es sei eine „starke Leistung der Stromnetz-Beschäftigten“, dass die Betroffenen schneller als gedacht wieder Strom haben. Er forderte zudem: „Jetzt müssen die nächsten Schriffte eingeleitet werden.“

Es kämen in den nächsten Tagen weitere Herausforderungen auf die Menschen zu. „Vielleicht wurden Geräte, Heizungen und Produktionsstätten durch den langen Stromausfall beschädigt, vielleicht sind Wasserrohre geplatzt oder andere Havarien aufgetreten“, teilte Krach mit.

 

Informatons- und Beratungsangebote bereitzustellen, sowie einen Notfallfonds vorzubereiten, „damit die Menschen mit den Folgekosten des Anschlags nicht allein gelassen werden“, sei eine wichtige Aufgabe, die im Roten Rathaus koordiniert werden müsse.

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Kurze Stromunterbrechung in bereits zugeschalteten Häusern

Die vom Stromausfall betroffenen Haushalte, die bereits wieder am Stromnetz angeschlossen sind, müssen mit einem kurzen Ausfall von etwa 15 Minuten rechnen, teilte Stromnetz Berlin mit. Hintergrund sei der anstehende Wiederanschluss um 11 Uhr, für den verschiedene Umschaltungen vorgenommen werden müssen. 

Ähnlich wie bei einem Wechsel eines Steckers zu einer anderen Steckdose werde so die Wiederversorgung über die provisorische Leitung am Teltowkanal sichergestellt, heißt es in der Mitteilung. Die Leitung habe am Morgen die vorgeschriebene Betriebsprüfung erfolgreich bestanden.

Damit die Wiederzuführung problemlos vonstattengehen kann, bittet das Unternehmen, alle notwendigen Geräte abzuschalten und private Stromaggregate vom Hausnetz zu trennen.

Stromnetz Berlin arbeitet derzeit noch an der Herstellung einer zweiten provisorischen Stromleitung in der Argentinischen Allee. Sie gehe davon aus, nach dem Wochenende alle Arbeiten abgeschlossen zu haben.

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Etwas zu früh über den angekündigten Netzanschluss freut sich Dirk Stettner. Um 9.46 Uhr schrieb der CDU-Fraktionschef auf der Plattform X: „Der Südwesten hat wieder Strom!“

Geplant ist, dass der Südwesten Berlins ab 11 Uhr schrittweise wieder an den Strom angeschlossen wird. 

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Hausbegehung in der (noch) abgeschnittenen Jänickestraße

Mandy wohnt in der Jänickestraße in Zehlendorf. Diese Straße ist noch immer vollständig vom Stromnetz abgeschnitten. Ihr Haus ist dementsprechend nach wie vor eiskalt. „10 Grad, maximal“, schätzt sie. 

Sie betätigt den Lichtschalter. Auch vier Nächte nach dem Stromausfall passiert: nichts. Weder Strom noch Warmwasser funktionieren.

Ein Blick in den Keller: Hier ist es wärmer, die Heizung strahlt noch minimal Restwärme ab. „Kein Roh geplatzt“, sagt Mandy. „Ein Glück“. 

Vorsorglich macht sie sich am Sicherungskasten zu schaffen. „Damit der Strom später nicht wieder zusammenbricht“, erklärt sie. (cpa)

Mandy testet schon mal vorsichtig den Sicherungskasten.

Mandy testet schon mal vorsichtig den Sicherungskasten.
 

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Christoph Papenhausen

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Innensenatorin dankt Berlinern für ihre Geduld

„Es ist eine sehr gute Nachricht, dass wir einen Tag früher als geplant beginnen können, den Südwesten von Berlin wieder mit Strom zu versorgen“, sagt Berlins Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger (SPD). Ihr Dank gelte allen, die seit Beginn des Stromausfalls mit großem Einsatz und hoher Professionalität gearbeitet haben. „Ebenso danke ich den Berlinerinnen und Berlinern für ihre Besonnenheit, Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme„, sagt die Senatorin.

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Verhaltener Optimismus zur Wiederzuschaltung in Zehlendorf

Die vierte Nacht nach dem Stromausfall im Südwesten Berlins ist vorbei. Im Foyer des Rathaus Zehlendorf sitzt Angelika Petersen und lädt ihr Handy auf. In ihrem Haus an der Grenze zu Teltow gab es bis zuletzt keinen Strom. 
Die Prognose, dass um 11 Uhr der Strom zurückkehren könnte, löst bei ihr vorsichtigen Optimismus aus: „Das ist ein Lichtblick, aber so richtig glauben kann ich es noch nicht“, sagt sie. Vor allem sorge sie sich, dass das Stromnetz wieder zusammenbrechen könnte. Doch trotz der Sorge, mache sie sich zeitnah auf den Weg in ihr Zuhause, sagt sie mit einem Lächeln.

Auch Tim Richter, stellvertretender Bezirksbürgermeister in Steglitz-Zehlendorf, verbreitet vorsichtigen Optimismus. Seinen Informationen zufolge bleibe der bestehende Notstrom allerdings auch nach 11 Uhr noch angeschlossen. „Zur Sicherheit“, sagt er. Damit solle sichergestellt werden, dass auch nach Wiederherstellung des Stromnetzes alles funktioniere.

Sollte der Strom um 11 Uhr tatsächlich wieder funktionieren, wäre das eine große Entlastung, sagt er. „Wenn wir heute die Erlösung haben, dann ist das genau der richtige Zeitpunkt. Die Leute sind zunehmend gestresst.“ Trotz objektiv guter Sicherheitslage im Bezirk, zehre das subjektive Unsicherheitsgefühl an den Menschen. „Wir drücken die Daumen“, sagt er. (Christoph Papenhausen)

Angelika Petersen lädt ihr Handy im Rathaus Zehlendorf auf.

Angelika Petersen lädt ihr Handy im Rathaus Zehlendorf auf.
 

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Christoph Papenhausen

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Kai Wegner lobt schnelle Reparaturen 

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), bedankt sich bei allen Beteiligten für die professionelle Handhabung der Krise und die anstehende Wiederzuschaltung der betroffenen Gebiete an das Stromnetz.

„Wir fahren heute ab 11:00 Uhr das Stromnetz in den betroffenen Gebieten schrittweise wieder hoch“, sagt er. „Möglich wurde das auch, weil wir die Großschadenslage ausgerufen und damit die notwendigen Kräfte und Abläufe gebündelt haben. Es war richtig, parallel an zwei Standorten zu arbeiten – so konnten die Reparaturen schließlich am Anschlagsort erfolgreich abgeschlossen werden.“

Man wolle nun aus den vergangenen Tagen und dieser Lage für die Zukunft die notwendigen Schlüsse ziehen und die Resilienzstruktur Berlins weiter verbessern.

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Strom kommt 11 Uhr zurück – was Betroffene nun beachten müssen

Ab 11 Uhr sollen die vom Stromausfall betroffenen Haushalte wieder mit Strom versorgt werden, teilte die Senatsverwaltung für Inneres mit. Jedoch seien kurze Stromunterbrechungen möglich.

Um eine sichere und erfolgreiche Wiederzuschaltung zu ermöglichen, wird gebeten, einen starken Verbrauch zu vermeiden und auf folgende Tipps zu achten: 

  • privat betriebene Notstromaggregate bis spätestens 10.30 Uhr privat ausschalten 
  • Elektrogeräte vom Netz trennen, um eventuelle Schäden zu vermeiden
  • unmittelbar nach der Wiederzuschaltung keine starken Stromverbraucher verwenden (etwa Waschmaschinen, Wäschetrockner, Wasserkocher, Heizlüfter, Ladestationen für E-Fahrzeuge) 
  • Notstromaggregate bei gewerblichen Anschlüssen wie Supermärkten, Läden und anderen größeren Abnehmern sollen zunächst weiterbetrieben werden, damit das Netz nicht überlastet wird.

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Stromversorgung soll ab 11 Uhr wiederhergestellt sein

Hoffnung für knapp 20.000 Haushalte: Die vom Blackout betroffenen Stadtteile im Berliner Südwesten sollen ab 11 Uhr wieder mit Strom versorgt werden können. Die „Berliner Morgenpost“ berichtet zuerst, sie habe die Informationen aus dem Umfeld der Berliner Senatskanzlei.

Demnach sei es gelungen, die Netzreparatur zu beschleunigen, da die defekte Stelle an der Kabelbrücke am Teltowkanal geflickt werden konnte. Dass die Stromnetz Berlin GmbH schneller vorangekommen sei als geplant, sei auch darauf zurückzuführen, dass der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) darauf gedrängt habe, eine Großschadenslage auszurufen, hieß es. Dies habe die Koordination der Arbeiten deutlich erleichtert.

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Unionspolitiker Throm unzufrieden mit Ermittlungen zu Linksextremismus

Der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm sieht Defizite bei Ermittlungen zu linksextremistischen Straftaten in Deutschland. „Spätestens jetzt ist klar, dass Linksextremismus und Linksterrorismus nicht mehr verharmlost werden dürfen, wie dies vielfach noch im links-grünen Milieu der Fall ist“, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion. Was er ändern will.

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