Gute Nachrichten für die Betroffenen: Der schwere Stromausfall im Südwesten Berlins hat ein Ende. „Alle Haushalte, alle Gewerbe sind wieder versorgt“, teilte ein Sprecher von Stromnetz Berlin an der Baustelle in der Argentinischen Allee dem Tagesspiegel mit.
Zehntausende Haushalte, dazu Supermärkte, Läden, Lokale und Unternehmen im Südwesten von Berlin sind seit Samstagmorgen ohne Strom. Betroffen von dem Stromausfall sind weite Teile von Steglitz-Zehlendorf. Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen sind im Großeinsatz.
Die Fakten im Überblick
- Fast alle Haushalte und Gewerbe sind wieder an das Stromnetz angeschlossen.
- Die linksextremistische Vulkangruppe hat sich dazu bekannt, einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Kraftwerk Lichterfelde verübt zu haben.
- Schulen bleiben weiterhin geschlossen; es wird eine Notbetreuung angeboten.
- es gab mehrere Einbrüche und Einbruchsversuchen
- eine Frau starb im betroffenen Gebiet aus bisher unbekannter Ursache
Wie geht es weiter? Was müssen Betroffene für die nächsten Tage wissen? In diesem Liveblog informieren wir über die Entwicklungen rund um den Stromausfall.
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Wegner will kritische Infrastruktur besser schützen: „Wir wollen sehr schnell auf 100 Prozent kommen“
Kai Wegner bedankte sich nach der Wiederherstellung der Stromversorgung im Berliner Südwesten bei allen Helfern. „Heute ist ein guter Tag für die vielen Betroffenen, die seit dem 3. Januar ohne Strom und Wärme auskommen mussten“, sagte er. Es herrsche große Erleichterung darüber, dass der Anschluss schneller als erwartet habe wiederhergestellt werden können.
Sein besonderer Dank gelte Stromnetz Berlin und den Tiefbaufirmen, „die bei eisigen Temperaturen mit großer Motivation und Leidenschaft gearbeitet haben“. Auch der Bundeswehr, der Berliner Polizei, der Feuerwehr und allen weiteren Helfern sprach der Regierende Bürgermeister seinen Dank aus.
Dass die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen habe, unterstreiche, worum es gehe: nicht um einen einfachen Brandanschlag, sondern um Linksterrorismus.
In den kommenden Tagen müsse zudem geprüft werden, wie das Krisenmanagement verbessert werden könne. Es sei richtig gewesen, dass die Innensenatorin die Großschadenslage ausgerufen habe. Man müsse überlegen, wie angreifbare Orte schneller geschützt werden könnten – etwa mit zusätzlichen Videoschutzmaßnahmen.
„Wir werden uns nochmal anschauen müssen, wie wir unsere Krisenstrukturen verbessern können. Das ein oder andere ist mir aufgefallen“, sagte er. „Wir werden jetzt nochmal schauen, wie wir sehr kurzfristig, die Orte, die angreifbar sind in unserer kritischen Infrastruktur schneller schützen können. Drei Viertel sind mit Videoüberwachung ausgestattet. Wir wollen jetzt sehr schnell auf hundert Prozent kommen.“, sagte Wegner.
Er habe dazu auch mit Kanzler Merz gesprochen. Es sei Aufgabe aller, die kritische Infrastruktur im gesamten Land besser zu schützen. (mit cla)
Schulen bleiben bis Ende der Woche geschlossen
Auch wenn der Strom nun wieder zurück ist: Die Schulen in Zehlendorf bleiben vorerst geschlossen, teilte die Senatsverwaltung für Bildung mit.
Sie sei sich der Belastung für Familien, Eltern, Sorgeberechtigte, Schülerinnen und Schüler, bewusst. „Die Entscheidung dient jedoch dem Schutz aller Beteiligten“, heißt es.
S-Bahn nimmt 10-Minuten-Takt wieder auf
Die S-Bahn fahre den 10-Minuten-Takt im betroffenen Gebiet wieder hoch, teilte Kai Wegner während der Pressekonferenz mit.
„Auch das ist eine gute Nachricht“, sagte der Regierender Bürgermeister. (cla)
In Zehlendorf-Süd hält der Stromausfall an. Noch immer gibt es hier Haushalte ohne Strom. Ein junger Mann, der anonym bleiben möchte, ist frustriert. „Meine Wärmepumpe ist eingefroren. Die muss ausgetauscht werden.“ In seinem Haus herrschten derzeit frostige 8 Grad – trotz vier laufender Generatoren. Über Nacht kühle das Haus stark ab, erklärt er. „Ich hoffe inständig, dass wir heute Abend wieder heizen können.“ (cpa)
83-Jährige während Stromausfalls verstorben
Während der Senatspressekonferenz teilte Polizeivizepräsident Marco Langner mit, dass eine Seniorin während des Stromausfalls verstorben ist. „Die 83-jährige Dame wurde von einem Angehörigen noch lebend in der Wohnung vorgefunden“, sagte er. Im Rettungswagen sei sie jedoch erfolglos reanimiert worden.
Es handele sich um den einzigen Todesfall im vom Stromausfall betroffenen Gebiet, von dem die Polizei bislang Kenntnis habe. Zu der Todesursache äußerte er sich nicht.
Langner berichtete zudem von mehreren Einbrüchen und Einbruchsversuchen. Am Dienstagabend habe es zwei Einbrüche in Einfamilienhäuser gegeben. In einem Fall sei ein Schaden von rund 60.000 Euro entstanden.
Deutlich angestiegen seien außerdem die Einbruchsversuche. Da die Großschadenslage weiterhin andauert, bleiben die Einsatzkräfte vor Ort präsent.
Giffey: „Der Fokus liegt jetzt auf der Heizversorgung“
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) nannte konkrete Zahlen: „Es sind noch 552 Haushalte und 42 Gewerbebetriebe, die derzeit nicht am Netz sind. Das ändert sich jetzt minütlich.“ Betroffen sei vor allem der Bereich Schlachtensee.
„Es ist noch nicht vorbei. Wir müssen die Wärmeversorgung wieder hochfahren, und dafür müssen entsprechende Einstellungen an den Heizungen vorgenommen werden.“ Das sei ein großes Thema für die kommenden Stunden. „Jetzt, wo der Strom wieder da ist, liegt der Fokus auf der Heizung.“
Betroffene sollten kontrollieren, ob es Schäden an ihren Heizungen gebe. „Wenn Sie merken, ihre Heizung funktioniert nicht, versuchen Sie nicht selbst daran rumzumachen, sondern rufen sie einen Installateurbetrieb.“ Mit der Innung sei besprochen, dass alle Betriebe aufgerufen sind, zu helfen. Auch die noch betroffenen 3000 Haushalte, die an die Fernwärme angeschlossen sind, würden nun „sukzessive ans Netz gebracht“, sagte Giffey. (mit cla)
Rückkehr der Hospizgäste verzögert sich
Im Diakonie Hospiz Wannsee, das zurzeit in der Fürstenstraße in Zehlendorf beheimatet ist, wartet das Team auf die Rückkehr der todkranken Bewohner. Sie waren in das Immanuel Krankenhaus evakuiert worden.
Doch die Rückkehr verzögert sich. Denn durch die Wiederinbetriebnahme des Stromnetzes musste der Fahrstuhl außer Betrieb genommen werden – und kann erst sicher benutzt werden, wenn der Strom wieder verlässlich funktioniert.
Die Notarztwagen für den Transport der Schwerkranken waren für 12:30 Uhr bestellt. „Jetzt wird der erste Wagen um 14 Uhr im Immanuel-Krankenhaus in Wannsee losfahren“, sagt Hospiz-Geschäftsführer Walther Seiler dem Tagesspiegel. Der erste Hospiz-Gast wird in der Fürstenstraße nun um 14.15 Uhr erwartet.
(bob)
Innensenatorin rechtfertigt berlinweite Warnmeldung nach Stromausfall
Innensenatorin Iris Spranger erklärte, weshalb am Mittwochmorgen eine Warnmeldung berlinweit an Mobiltelefone verschickt wurde. „Damit die Informationen wirklich alle erreichen – insbesondere Betroffene, die sich nicht in ihren Wohnungen aufhalten –, haben wir die Meldung in ganz Berlin ausgesendet“, sagte sie.
Obwohl die Stromversorgung im Südwesten inzwischen wiederhergestellt ist, gilt weiterhin die Großschadenslage. „Berlin befindet sich weiter in der Großschadenslage. Sie ist erst beendet, wenn ich das bekanntgebe. Ich habe die Großschadenslage ausgerufen, und ich werde sie beenden“, betonte Spranger.
Auch zu den Ermittlungen äußerte sie sich. Das Verfahren laufe in enger Abstimmung mit dem Generalbundesanwalt. Die Tat sei „menschensverachtend“, sagte die Innensenatorin. „Distanzierungsversuche anonymer Personen im Netz werden die Tat nicht ungeschehen machen.“ Videoüberwachung an gefährdeten Objekten sei legitim, fügte sie hinzu. (mit cla)
Endlich wieder Tageslicht in der Wohnung
Herr Priesterjahn öffnet seine Haustür in der Jänickestraße. Er trägt mehrere Schichten Kleidung und ist guter Dinge: Seit 11:15 Uhr ist der Strom wieder da. Ob die Heizung wieder funktioniere, wisse er derzeit noch nicht. „Ich traue mich gar nicht zu schauen. Vielleicht muss sie erst noch gewartete werden“, erklärt er.
Im Hintergrund piept der Kühlschrank. Trotz niedriger Temperaturen in der Wohnung ist er zu warm und muss erst wieder herunterkühlen.
Die vergangenen Nächte haben er und seine Frau im unteren Bereich der Wohnung geschlafen, erzählt Priesterjahn. Dort sei es wärmer gewesen als im Obergeschoss.
Dann lässt er Licht in die Wohnung: Nach mehr als vier Tagen lassen sich die elektrischen Jalousien endlich wieder hochfahren. „Funktioniert“, freut sich Priesterjahn.
(cpa)

Herr Priesterjahn konnte nach vier Tagen endlich die Jalousien hochfahren.
Bild:
Christoph Papenhausen
Für 13 todkranke Menschen hat eine weitere Reise begonnen: Am Mittwochmittag begann die Rückverlegung der aufgrund des Stromausfalls evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner des Diakonie-Hospiz Wannsee.
Henry Daggett und seine Familie kommen gerade aus einem Berliner Hotel zurück. Über Weihnachten haben sie Urlaub in den USA gemacht und fanden anschließend ein Haus ohne Strom vor.
„Wir kontrollieren gerade, ob alles noch funktioniert“, erklärt er auf Englisch. Gerade eben sei der Strom zurückgekommen. Erster Eindruck? „Everything okay.“
(Cpa)

Henry Daggett vor seinem Haus
Bild:
Christoph Papenhausen
Polizei fährt mit Lautsprechern durch Zehlendorf
Der Strom ist zurück. Polizei und Behörden bitten jedoch, um eine vorsichtige und zurückhaltende Nutzung der Geräte – zumindest für den Moment. So wolle man eine Überlastung des Netzes verhindern.
Erleichterung – auch bei Kai Wegner
„Ich war live dabei, als die Stromzufuhr wieder freigeschaltet wurde, und es war sehr bewegend“, sagt der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) in einem Pressestatement in der Argentinischen Allee.
Er begrüßte die Bauarbeiter persönlich und dankte ihnen für ihren Einsatz. „Ich war noch nie in meinem Leben so glücklich, dass der Strom wieder da ist“, sagt Wegner.
(jul)

Kai Wegner (r.) begrüßt die Bauarbeiter
Bild:
Julius Geiler
„Endlich Zeit für etwas anderes“
Sabine steht vor ihrem Haus in der Nienkemperstraße und entfernt die mittlerweile wieder funktionstüchtigen Lichterketten aus einem Busch. „Endlich habe ich Zeit für etwas anderes“ erklärt sie. „Unser Strom ist gerade wieder angesprungen.“
Ihr Fazit der vergangenen Tage ist ein Lob für die Berliner Polizei. „Was mir auf der Seele liegt, ist ein großer Dank für die Polizei. Wir sind noch nie so gut geschützt worden wie in den vergangenen Tagen“, sagt sie. Trotz fehlender Alarmanlage habe sie sich „extrem sicher“ gefühlt.
Gut gelaunt winkt sie in die Luft. Dort kreist gerade ein Polizeihubschrauber. (cpa)
„Es ist geschafft“: Erleichterung bei vielen Betroffenen
Endlich ist es so soweit: In der Jänickestraße in Zehlendorf läuft der Strom. Eine junge Dame lässt den Tagesspiegel ins Treppenhaus und präsentiert stolz die brennende Lampe im Flur.
„Es ist geschafft“, sagt sie und lacht vor Erleichterung. Kurz zuvor sei sie von der Polizei informiert worden, nicht alle Stromgeräte gleichzeitig in Betrieb zu nehmen. Sie habe sich daran gehalten und nun funktionierten Licht und Heizung wieder normal. (Christoph Papenhausen)

Erleichterung im Berliner Südwesten: In vielen Häusern geht der Strom wieder.
Bild:
Christoph Papenhausen
„Alle Haushalte, alle Gewerbe sind wieder versorgt“
Sehr kurzfristig hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zu einem Pressestatement in der Argentinischen Allee geladen. Hier arbeitet das Stromnetz Berlin unterirdisch an einer zweiten provisorischen Stromleitung, die voraussichtlich bis Ende der Woche fertig sein wird.
Zahlreiche Pressevertreter haben sich eingefunden. „Wir sind ganz schön gerast“, erzählt ein Reporter des Öffentlich-Rechtlichen.
An der Baustelle auch ein Sprecher von Stromnetz Berlin eingetroffen. „Alle Haushalte, alle Gewerbe sind wieder versorgt“, sagt Sprecher Olaf Weidner dem Tagesspiegel. „Es war einfach eine super Teamleistung von allen Beteiligten.“ Durch die gute Zusammenarbeit, waren selbst die widrigen Umstände kein Problem, eingerechnete Verzögerungen traten nicht ein. In den nächsten Tagen und Wochen werde das Provisorium wieder ersetzt, um die ursprüngliche Versorgung wiederherzustellen.
Wer bisher nicht da ist: Kai Wegner. Und während in Zehlendorf alle auf Berlins Regierenden warten, fährt ein laut hupendes Auto vorbei. Der Fahrer jubelt mit seinem Arm aus dem Autofenster. Die Geste gilt wohl den fleißigen Arbeitern des Stromnetz Berlin, die hier seit Sonnabend unentwegt mit der Stromherstellung beschäftigt waren. (jul)
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach fordert Notfallfonds
Auch der Spitzenkandidat der SPD, Steffen Krach, meldet sich zu Wort. Es sei eine „starke Leistung der Stromnetz-Beschäftigten“, dass die Betroffenen schneller als gedacht wieder Strom haben. Er forderte zudem: „Jetzt müssen die nächsten Schriffte eingeleitet werden.“
Es kämen in den nächsten Tagen weitere Herausforderungen auf die Menschen zu. „Vielleicht wurden Geräte, Heizungen und Produktionsstätten durch den langen Stromausfall beschädigt, vielleicht sind Wasserrohre geplatzt oder andere Havarien aufgetreten“, teilte Krach mit.
Informatons- und Beratungsangebote bereitzustellen, sowie einen Notfallfonds vorzubereiten, „damit die Menschen mit den Folgekosten des Anschlags nicht allein gelassen werden“, sei eine wichtige Aufgabe, die im Roten Rathaus koordiniert werden müsse.
Kurze Stromunterbrechung in bereits zugeschalteten Häusern
Die vom Stromausfall betroffenen Haushalte, die bereits wieder am Stromnetz angeschlossen sind, müssen mit einem kurzen Ausfall von etwa 15 Minuten rechnen, teilte Stromnetz Berlin mit. Hintergrund sei der anstehende Wiederanschluss um 11 Uhr, für den verschiedene Umschaltungen vorgenommen werden müssen.
Ähnlich wie bei einem Wechsel eines Steckers zu einer anderen Steckdose werde so die Wiederversorgung über die provisorische Leitung am Teltowkanal sichergestellt, heißt es in der Mitteilung. Die Leitung habe am Morgen die vorgeschriebene Betriebsprüfung erfolgreich bestanden.
Damit die Wiederzuführung problemlos vonstattengehen kann, bittet das Unternehmen, alle notwendigen Geräte abzuschalten und private Stromaggregate vom Hausnetz zu trennen.
Stromnetz Berlin arbeitet derzeit noch an der Herstellung einer zweiten provisorischen Stromleitung in der Argentinischen Allee. Sie gehe davon aus, nach dem Wochenende alle Arbeiten abgeschlossen zu haben.
Etwas zu früh über den angekündigten Netzanschluss freut sich Dirk Stettner. Um 9.46 Uhr schrieb der CDU-Fraktionschef auf der Plattform X: „Der Südwesten hat wieder Strom!“
Geplant ist, dass der Südwesten Berlins ab 11 Uhr schrittweise wieder an den Strom angeschlossen wird.
Hausbegehung in der (noch) abgeschnittenen Jänickestraße
Mandy wohnt in der Jänickestraße in Zehlendorf. Diese Straße ist noch immer vollständig vom Stromnetz abgeschnitten. Ihr Haus ist dementsprechend nach wie vor eiskalt. „10 Grad, maximal“, schätzt sie.
Sie betätigt den Lichtschalter. Auch vier Nächte nach dem Stromausfall passiert: nichts. Weder Strom noch Warmwasser funktionieren.
Ein Blick in den Keller: Hier ist es wärmer, die Heizung strahlt noch minimal Restwärme ab. „Kein Roh geplatzt“, sagt Mandy. „Ein Glück“.
Vorsorglich macht sie sich am Sicherungskasten zu schaffen. „Damit der Strom später nicht wieder zusammenbricht“, erklärt sie. (cpa)

Mandy testet schon mal vorsichtig den Sicherungskasten.
Bild:
Christoph Papenhausen
Innensenatorin dankt Berlinern für ihre Geduld
„Es ist eine sehr gute Nachricht, dass wir einen Tag früher als geplant beginnen können, den Südwesten von Berlin wieder mit Strom zu versorgen“, sagt Berlins Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger (SPD). Ihr Dank gelte allen, die seit Beginn des Stromausfalls mit großem Einsatz und hoher Professionalität gearbeitet haben. „Ebenso danke ich den Berlinerinnen und Berlinern für ihre Besonnenheit, Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme„, sagt die Senatorin.
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